So verwendest du diesen Rechner
- Schätze die Zahl erfolgreicher Ausnutzungen pro Jahr.
- Ermittle typische Ausfalldauer und Kosten je Stunde.
- Ergänze direkte Incident- und Wiederanlaufkosten.
- Teste den Effekt einer verbesserten Behebungsquote.
Dieser Rechner schätzt Ausfallkosten, die durch die Ausnutzung ungepatchter Schwachstellen entstehen können. Er berücksichtigt erwartete Vorfälle, durchschnittliche Ausfalldauer, Umsatz- beziehungsweise Produktivitätskosten pro Stunde sowie Wiederanlauf- und Incident-Kosten.
Die Jahreskosten zeigen die geschätzte finanzielle Belastung erfolgreicher Ausnutzungen, soweit sie als Ausfall- und Incident-Kosten erfasst werden. Die Einsparung ist ein Szenariowert.
Reputations-, Vertrags- oder langfristige Kundenverluste sind nur enthalten, wenn du sie in den Stunden- oder Incident-Kosten abbildest.
2 Vorfälle × (6 Std. × 18.000 € + 25.000 €) ergeben 266.000 € erwartete Jahreskosten. Bei 40 % Reduktion sinken sie rechnerisch auf 159.600 €.
Am stärksten wirken die Größen, die direkt in Eintrittswahrscheinlichkeit, Schadenshöhe, Dauer oder Vermeidungswirkung eingehen. Ändere jeweils nur einen Wert, um die Sensitivität nachvollziehbar zu machen.
Ja. Berechne Baseline, realistische Planung und Stressszenario getrennt. So erkennst du, ob eine Entscheidung auch unter ungünstigeren Annahmen tragfähig bleibt.
Verwende nachvollziehbare Bandbreiten statt scheinbar exakter Einzelwerte und dokumentiere die Quelle jeder Annahme. Der Rechner liefert eine Schätzung, keine Garantie.
Bedrohungslage, Anlagenwert, Kontrollwirksamkeit und Betriebsabhängigkeiten ändern sich. Eine regelmäßige Neuberechnung hält Prioritäten und Budgetentscheidungen näher an der aktuellen Risikolage.
Das Ergebnis kann interne Analysen unterstützen, ersetzt aber keine formale Risikobewertung, Prüfung oder rechtliche Bewertung. Für Nachweise sollten Annahmen, Datenquellen und Freigaben separat dokumentiert werden.
| Kennzahl | Bedeutung |
|---|---|
| Kosten je Vorfall | Ausfalldauer plus Incident-Kosten |
| Jahreskosten | Kosten je Vorfall × erwartete Vorfälle |
| Einsparung | Kostenreduktion bei besserer Behebung |