#1804 · Rechner für Start-ups & SaaS

Cloud-Datenbank-Stückkosten Rechner

Berechne die effektiven Stückkosten einer Cloud-Datenbank anhand der gesamten Monatskosten und des verarbeiteten Anfragevolumens. Zusätzliche Kennzahlen zeigen die Kosten je 1.000 und je 1 Million Anfragen sowie die Kosten je bereitgestelltem Speicher-GB.

Rechner

Planungsparameter
Compute, Speicher, I/O, Backups und weitere Datenbankkosten zusammen.
Mio.
Monatliches Anfragevolumen in Millionen.
GB
Durchschnittlich bereitgestellter Datenbankspeicher.

So verwendest du diesen Rechner

  • Trage die aktuellen technischen oder finanziellen Basiswerte ein.
  • Passe Zeitraum, Wachstum, Reserve oder Rabatt an dein Szenario an.
  • Klicke auf „Berechnen“ und prüfe Haupt- sowie Nebenkennzahlen.
  • Teste mindestens ein konservatives und ein optimistisches Szenario, bevor du eine Entscheidung triffst.

Formel

Kosten je Anfrage = Monatskosten ÷ (Anfragen in Mio. × 1.000.000). Kosten je 1.000 = Kosten je Anfrage × 1.000. Kosten je 1 Mio. = Monatskosten ÷ Anfragevolumen in Mio.

Alle Prozentwerte werden intern als Dezimalwerte verarbeitet; Geldbeträge werden erst bei der Ausgabe formatiert.

Was das Ergebnis bedeutet

Der Hauptwert ist eine Planungshilfe und sollte zusammen mit den Nebenkennzahlen interpretiert werden. Er zeigt die wirtschaftliche oder technische Größenordnung auf Basis deiner Eingaben, ersetzt aber keine Anbieterabrechnung oder Kapazitätsmessung.

Hinweis: Cloud-Preise, Rabatte, Steuern, interne Redundanz und technische Limits unterscheiden sich nach Anbieter und Region. Verwende für verbindliche Entscheidungen die aktuellen Vertrags- und Messdaten.

Beispielrechnung

2.400 € Monatskosten bei 85 Mio. Anfragen entsprechen rund 28,24 € je 1 Mio. Anfragen beziehungsweise etwa 0,0282 € je 1.000 Anfragen. Bei 1.800 GB Speicher liegen die Kosten bei etwa 1,33 € je GB.

Tipps für bessere Ergebnisse

  • Nutze möglichst gemessene Durchschnittswerte aus demselben Abrechnungszeitraum.
  • Trenne stabile Grundlast von stark schwankender Spitzenlast.
  • Dokumentiere Preisnachlässe, Reserven und Wachstumsannahmen, damit die Rechnung später reproduzierbar bleibt.
  • Vergleiche das Ergebnis mit der tatsächlichen Cloud-Rechnung und aktualisiere Annahmen regelmäßig.
  • Berücksichtige bei Architekturentscheidungen neben Kosten auch Leistung, Verfügbarkeit und Betriebsrisiko.

Häufig gestellte Fragen

Wie berechne ich Cloud-Datenbank-Kosten pro 1.000 Anfragen?

Teile die Monatskosten durch die Gesamtzahl der Anfragen und multipliziere das Ergebnis mit 1.000. Der Rechner übernimmt die Umrechnung aus Millionen Anfragen automatisch.

Welche Kosten soll ich in die monatlichen Cloud-Datenbank-Kosten einbeziehen?

Für belastbare Stückkosten sollten Compute, Speicher, I/O, Backups, Replikation und weitere direkt zurechenbare Datenbankkosten möglichst vollständig enthalten sein.

Warum sind Kosten pro Anfrage bei verschiedenen Datenbanken nur eingeschränkt vergleichbar?

Workloads unterscheiden sich bei Abfragekomplexität, Datenmenge, Latenz, Verfügbarkeit und Replikation. Stückkosten sind deshalb besonders für interne Zeitreihen und ähnliche Workloads nützlich.

Kann ich mit dem Rechner auch Kosten pro Datenbanktransaktion schätzen?

Ja, wenn dein eingegebenes Volumen tatsächlich Transaktionen statt einzelner Requests repräsentiert. Beschrifte und interpretiere die Bezugsgröße dann entsprechend.

Was bedeutet ein sinkender Cloud-Datenbank-Stückkostenwert?

Bei vergleichbarer Leistung kann er auf bessere Auslastung, Skaleneffekte oder niedrigere Preise hindeuten. Prüfe parallel Latenz, Fehlerrate und Verfügbarkeit.

Ergebnisbausteine

KennzahlBedeutung
HauptwertZentrale Ergebnisgröße für die aktuelle Entscheidung.
NebenkennzahlenErklären Kostentreiber, Auslastung oder Kapazitätsbestandteile.
SzenarioÄndere Eingaben, um die Sensitivität des Ergebnisses zu prüfen.
InterpretationLeitet aus dem Ergebnis einen praktischen Prüfpunkt ab.

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