#1841 · Rechner für Startups & SaaS

Kostenprognose für Disaster Recovery

Prognostiziert die künftigen jährlichen Kosten einer Disaster-Recovery-Umgebung aus aktuellem Jahresbudget, Kostenwachstum, zusätzlicher Kapazität und Planungshorizont.

Rechner

Planungswerte
Jährliches Budget für Backup, Replikation, Standby-Ressourcen und Tests.
%
Erwartete Veränderung der Kosten pro Jahr.
Zusätzliche jährlich wiederkehrende Kosten durch mehr geschützte Systeme.
Jahre
Anzahl der Jahre bis zum Prognosezeitpunkt.

So verwendest du diesen Rechner

  1. Trage die Werte aus deiner aktuellen Cloud- oder Infrastrukturplanung ein.
  2. Verwende für alle Eingaben denselben Betrachtungszeitraum und konsistente Einheiten.
  3. Klicke auf „Berechnen“ und prüfe Hauptwert sowie Nebenkennzahlen.
  4. Ändere eine Annahme nach der anderen, um Szenarien miteinander zu vergleichen.

Formel

Jahreskosten im Zieljahr = Vorjahreskosten × (1 + Wachstumsrate) + zusätzliche Kapazitätskosten.

Der Rechner verwendet die eingegebenen Planungswerte ohne externe Preis- oder Tarifdaten.

Was das Ergebnis bedeutet

Der Hauptwert dient als Planungs- und Vergleichsgröße. Er sollte zusammen mit den Nebenkennzahlen und den technischen Anforderungen deiner Architektur bewertet werden.

Hinweis: Die Ergebnisse sind Schätzwerte für Planung und Szenarioanalyse. Anbieterpreise, Vertragsbedingungen und technische Mindestanforderungen können die tatsächlichen Werte verändern.

Beispielrechnung

Beispiel: 120.000 € aktuelle Jahreskosten, 6 % jährliche Steigerung, 15.000 € zusätzliche Jahreskosten und 3 Jahre ergeben rund 190.676 € Jahreskosten im dritten Jahr. Die kumulierten Kosten der drei Prognosejahre liegen bei rund 498.608 €.

Tipps für bessere Ergebnisse

  • Nutze reale Abrechnungs- und Telemetriedaten statt grober Schätzwerte.
  • Trenne stabile Grundlast von kurzfristigen Spitzen.
  • Vergleiche mindestens ein konservatives und ein wachstumsstarkes Szenario.
  • Berücksichtige Datenverkehr, Support, Zusatzdienste und vertragliche Mindestabnahmen separat, wenn sie nicht in den Eingaben enthalten sind.
  • Aktualisiere die Annahmen nach Architektur- oder Preisänderungen.

Häufig gestellte Fragen

Welche Annahmen beeinflussen die Prognose am stärksten?

Vor allem Wachstumsrate, Planungshorizont und zusätzliche wiederkehrende Kosten. Kleine Änderungen wirken sich über mehrere Perioden kumuliert aus.

Sollte ich einmalige Migrationskosten in die Prognose aufnehmen?

Nur wenn sie als wiederkehrender Bestandteil modelliert werden sollen. Einmalige Projektkosten sollten separat betrachtet werden, damit der laufende Kostenpfad nicht verzerrt wird.

Wie gehe ich mit sinkenden Cloud-Preisen oder Effizienzgewinnen um?

Verwende eine negative Kosten- oder Stückkostenänderung, sofern du dafür eine belastbare interne Annahme hast.

Warum weicht die Prognose von meiner Anbieterrechnung ab?

Der Rechner ist ein Planungsmodell. Tatsächliche Rechnungen können durch Staffelpreise, Datenverkehr, Rabatte, Mindestabnahmen und kurzfristige Lastspitzen abweichen.

Wie oft sollte ich die Kostenprognose aktualisieren?

Bei stark schwankender Nutzung mindestens nach größeren Architektur-, Preis- oder Kapazitätsänderungen und ansonsten im regulären Budgetzyklus.

Ergebniskennzahlen

KennzahlBedeutung
Kumulierte KostenWird aus den aktuellen Eingaben automatisch berechnet.
Veränderung zum AusgangsjahrWird aus den aktuellen Eingaben automatisch berechnet.
GesamtveränderungWird aus den aktuellen Eingaben automatisch berechnet.

Rechner-Kategorien entdecken

22 Kategorien