So verwendest du diesen Rechner
- Trage die Werte aus demselben Betrachtungszeitraum ein.
- Prüfe Einheiten und Zielwerte sorgfältig.
- Klicke auf Berechnen.
- Nutze Hauptergebnis, Nebenkennzahlen und Interpretation gemeinsam für deine Entscheidung.
Mit diesem Rechner misst du, wie stark das vereinbarte Lieferzeitfenster eines Lieferanten durch die tatsächliche durchschnittliche Durchlaufzeit beansprucht wird. Die Auslastungsquote zeigt, ob ausreichend zeitlicher Puffer vorhanden ist oder ob kleine Verzögerungen bereits zu Terminüberschreitungen führen. Das unterstützt Lieferantenbewertung, Terminplanung und Eskalationsentscheidungen.
Verbleibender Puffer = max(vereinbartes Fenster − tatsächliche Zeit, 0).
Eine Auslastung unter 100 % bedeutet, dass die durchschnittliche Lieferzeit innerhalb des vereinbarten Fensters liegt. Werte nahe 100 % lassen wenig Spielraum für Schwankungen; Werte über 100 % zeigen eine durchschnittliche Überschreitung.
Die Auslastung ist eine Planungskennzahl und keine Qualitätsbewertung allein. Streuung und einzelne Ausreißer sollten zusätzlich betrachtet werden.
Bei 9 tatsächlichen Tagen und einem vereinbarten Fenster von 12 Tagen beträgt die Auslastung 75 %. Es bleiben durchschnittlich 3 Tage Puffer.
Teile die tatsächliche durchschnittliche Lieferzeit durch das vereinbarte Lieferzeitfenster und multipliziere das Ergebnis mit 100.
Die durchschnittliche tatsächliche Lieferzeit ist länger als das vereinbarte Zeitfenster.
Weil nur wenig Puffer für normale Schwankungen oder einzelne Verzögerungen verbleibt.
Bei starken Ausreißern kann der Median robuster sein; für vertragliche Auswertungen kann der vereinbarte KPI maßgeblich sein.
Nutze einen Zeitraum mit genügend Bestellungen für ein stabiles Bild und dokumentiere den betrachteten Umfang.
| Bereich | Einordnung |
|---|---|
| < 80 % | Deutlicher Zeitpuffer |
| 80–100 % | Hohe Auslastung |
| > 100 % | Vereinbartes Fenster überschritten |