#2131 · Rechner für Logistik & Fertigung

3D-Druck-Durchsatzrechner

Dieser Rechner schätzt die produktive Kapazität einer 3D-Druck-Flotte. Aus mittlerer Druckdauer, Teilen je Baujob, Anzahl paralleler Drucker, verfügbarer Schichtzeit und geplanter Auslastung werden Teile pro Stunde, pro Schicht und pro Tag abgeleitet. So lässt sich schnell prüfen, ob die vorhandene Druckkapazität für einen Auftrag oder einen geplanten Produktionsbedarf ausreicht.

Rechner

Produktionsdaten
Stk.
Gleichzeitig verfügbare Maschinen
min
Reine Laufzeit eines typischen Baujobs
Stk.
Nutzbare Teile pro abgeschlossener Bauplattform
min
Kalenderzeit je Schicht
%
Berücksichtigt Rüsten, Reinigung und Wartezeiten
Für die Tageskapazität

So verwendest du diesen Rechner

  1. Trage die Anzahl gleichzeitig nutzbarer Drucker ein.
  2. Gib die typische Druckdauer und die Zahl guter Teile je Baujob an.
  3. Setze Schichtdauer, produktive Auslastung und tägliche Schichtzahl.
  4. Starte die Berechnung und vergleiche Stunden-, Schicht- und Tageskapazität.

Formel

Durchsatz pro Stunde = Drucker × Teile je Baujob × (60 ÷ Druckzeit in Minuten) × Auslastung

Die Schicht- und Tageswerte werden aus der produktiv verfügbaren Zeit hochgerechnet.

Was das Ergebnis bedeutet

Der Hauptwert zeigt die erwartete Zahl guter Teile je produktiver Stunde über alle eingegebenen Drucker. Niedrigere reale Werte deuten meist auf zusätzliche Rüst-, Abkühl-, Entnahme- oder Störzeiten hin, die in der Auslastung noch nicht ausreichend berücksichtigt sind.

Die Schätzung setzt eine vergleichbare Auftragsstruktur und annähernd gleichmäßige Druckzeiten voraus. Stark wechselnde Geometrien oder Materialwechsel sollten getrennt modelliert werden.

Beispielrechnung

Bei 6 Druckern, 240 Minuten je Baujob, 8 Teilen pro Baujob und 85 % Auslastung ergibt sich ein Durchsatz von 10,2 Teilen pro Stunde. Bei 480 Minuten Schichtdauer sind das rund 81,6 Teile je Schicht.

Tipps für bessere Ergebnisse

  • Nutze gemessene Median-Druckzeiten statt optimistischer Slicer-Werte.
  • Führe unterschiedliche Werkstoffe oder Bauteilfamilien getrennt.
  • Berücksichtige Nacharbeit und Ausschuss zusätzlich, wenn nur verkaufsfähige Teile zählen.
  • Senke die Auslastung, wenn häufige Materialwechsel oder manuelle Entnahme Engpässe verursachen.

Häufig gestellte Fragen

Wie berechne ich den 3D-Druck-Durchsatz bei mehreren Druckern?

Der Rechner multipliziert die Kapazität eines typischen Baujobs mit der Anzahl parallel verfügbarer Drucker und berücksichtigt die produktive Auslastung.

Soll die Aufheiz- und Abkühlzeit in die Druckzeit eingerechnet werden?

Ja, wenn diese Zeiten den nächsten Baujob verzögern. Alternativ kannst du sie über eine niedrigere produktive Auslastung abbilden.

Wie berücksichtige ich unterschiedliche Teilezahlen pro Bauplattform?

Verwende einen repräsentativen Durchschnitt für eine homogene Produktfamilie oder berechne stark unterschiedliche Jobs getrennt.

Warum ist der reale Tagesdurchsatz niedriger als die rechnerische Kapazität?

Typische Ursachen sind Rüsten, Reinigung, Materialwechsel, Störungen, Nacharbeit oder nicht vollständig belegte Bauplattformen.

Kann ich mit dem Rechner den Bedarf an zusätzlichen 3D-Druckern abschätzen?

Ja. Vergleiche den berechneten Tagesdurchsatz mit deinem Tagesbedarf und variiere die Druckerzahl, bis die gewünschte Kapazität erreicht wird.

Kennzahlen im Überblick

KennzahlBedeutung
HauptwertGute Teile pro Stunde über die gesamte Druckerflotte
SchichtkapazitätHochrechnung auf eine geplante Schicht
TageskapazitätSchichtkapazität multipliziert mit den täglichen Schichten
Baujobs je SchichtProduktiv mögliche Baujobs über alle Drucker

Rechner-Kategorien entdecken

22 Kategorien