#2411 · Rechner für Gastronomie & Hotellerie

Personalkostenrechner für Essenslieferungen

Dieser Rechner zeigt, wie hoch die Personalkosten eines Essenslieferbetriebs im Verhältnis zum Umsatz sind. Er berücksichtigt bezahlte Arbeitsstunden, durchschnittlichen Stundenlohn, Lohnnebenkosten und zusätzliche personalbezogene Ausgaben. Neben der Personalkostenquote erhalten Sie die gesamten monatlichen Personalkosten sowie die Personalkosten je ausgelieferter Bestellung. So lassen sich Schichtplanung, Liefergebiet und Personalbedarf besser mit dem tatsächlich erzielten Umsatz abgleichen.

Rechner

Eingaben
Umsatz aus ausgelieferten Bestellungen
Std.
Alle bezahlten Stunden im Monat
Bruttolohn je bezahlter Stunde
%
Arbeitgeberanteile und vergleichbare Zuschläge
Zum Beispiel Boni, Agentur- oder Ausrüstungskosten
Für die Kosten je Bestellung

So verwendest du diesen Rechner

  1. Monatsumsatz und bezahlte Arbeitsstunden des Lieferbetriebs eintragen.
  2. Durchschnittlichen Stundenlohn und Lohnnebenkosten ergänzen.
  3. Zusätzliche personalbezogene Kosten und die Zahl der Bestellungen angeben.
  4. Auf „Berechnen“ klicken und Quote, Gesamtkosten und Kosten je Bestellung vergleichen.

Formel

Personalkosten = Arbeitsstunden × Stundenlohn × (1 + Lohnnebenkosten %) + weitere Personalkosten
Personalkostenquote = Personalkosten ÷ Monatsumsatz × 100

Was das Ergebnis bedeutet

Die Personalkostenquote zeigt, welcher Anteil des Umsatzes unmittelbar durch Personalaufwand gebunden wird. Die ergänzenden Kennzahlen machen sichtbar, ob hohe Kosten vor allem aus vielen Arbeitsstunden, hohen Löhnen oder einer niedrigen Bestellmenge entstehen.

Die Berechnung ist eine betriebliche Näherung. Trinkgelder, selbstständige Fahrer, Plattformgebühren und steuerliche Besonderheiten sollten nur dann einbezogen werden, wenn sie tatsächlich vom Betrieb getragen werden.

Beispielrechnung

Bei 50.000 € Monatsumsatz, 1.200 Stunden zu 15 €, 22 % Lohnnebenkosten und 1.500 € weiteren Personalkosten entstehen 23.460 € Personalkosten. Die Quote beträgt 46,92 %. Bei 4.000 Bestellungen sind das 5,87 € je Bestellung.

Tipps für bessere Ergebnisse

  • Arbeitsstunden nach Tageszeit und Liefergebiet getrennt auswerten.
  • Leerlaufzeiten zwischen Bestellspitzen regelmäßig prüfen.
  • Fahrer- und Küchenpersonal getrennt beobachten, wenn beide Kostenblöcke stark abweichen.
  • Zusatzschichten erst bei ausreichend hoher Bestelldichte einplanen.
  • Die Quote über mehrere Monate vergleichen statt nur einen einzelnen Monat zu bewerten.

Häufig gestellte Fragen

Welche Personalkosten sollte ich bei einem Lieferdienst einbeziehen?

Berücksichtigen Sie alle vom Betrieb getragenen Löhne, Lohnnebenkosten und sonstigen personalbezogenen Aufwendungen für Küche, Disposition und Lieferung.

Wie werden Lohnnebenkosten im Rechner behandelt?

Der eingegebene Prozentsatz wird auf den reinen Stundenlohnkostenblock aufgeschlagen; weitere Personalkosten werden anschließend separat addiert.

Warum kann die Personalkostenquote trotz gleicher Löhne steigen?

Die Quote steigt auch dann, wenn der Umsatz sinkt oder mehr bezahlte Stunden für dieselbe Bestellmenge benötigt werden.

Kann ich auch Fahrer von Personaldienstleistern berücksichtigen?

Ja. Tragen Sie deren Kosten entweder in den Arbeitsstunden und Stundenlohn ein oder erfassen Sie sie als weitere Personalkosten, aber nicht doppelt.

Was sagt die Personalkosten je Bestellung aus?

Sie zeigt, wie viel Personalaufwand durchschnittlich auf eine ausgelieferte Bestellung entfällt und eignet sich für Vergleiche zwischen Zeiträumen oder Liefergebieten.

Kennzahlen im Überblick

KennzahlBerechnung
PersonalkostenquotePersonalkosten ÷ Umsatz
Kosten je BestellungPersonalkosten ÷ Bestellungen
Umsatz je ArbeitsstundeUmsatz ÷ Arbeitsstunden

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