#2412 · Rechner für Gastronomie & Hotellerie

Break-even-Rechner für Standortkosten bei Lieferdiensten

Dieser Rechner ermittelt, wie viele Bestellungen ein Essenslieferdienst mindestens benötigt, um monatliche Standort- und Belegungskosten zu decken. Aus durchschnittlichem Bestellwert und variablem Kostenanteil wird der Deckungsbeitrag je Bestellung berechnet. Daraus entstehen Break-even-Bestellungen pro Monat, der notwendige Umsatz und die durchschnittlich erforderliche Bestellzahl pro Betriebstag. So wird sichtbar, welche Auslastung allein für die Deckung der fixen Raum- und Standortkosten nötig ist.

Rechner

Eingaben
Miete, Nebenkosten und vergleichbare fixe Raumkosten
Umsatz je Bestellung vor variablen Kosten
%
Wareneinsatz, Verpackung, variable Gebühren und ähnliche Kosten
Tage
Für die tägliche Break-even-Menge

So verwendest du diesen Rechner

  1. Monatliche Miete, Nebenkosten und weitere fixe Standortkosten zusammenfassen.
  2. Durchschnittlichen Bestellwert und die variable Kostenquote eintragen.
  3. Betriebstage des Monats angeben.
  4. Break-even-Bestellungen, notwendigen Umsatz und Tagesziel ablesen.

Formel

Deckungsbeitrag je Bestellung = Bestellwert × (1 − variable Kostenquote)
Break-even-Bestellungen = monatliche Standortkosten ÷ Deckungsbeitrag je Bestellung

Was das Ergebnis bedeutet

Der Break-even-Wert bezieht sich ausschließlich auf die eingegebenen Standortkosten. Er zeigt deshalb nicht den gesamten Unternehmens-Break-even, sondern die Bestellmenge, die erforderlich ist, damit der Deckungsbeitrag diese fixe Kostenposition vollständig abdeckt.

Wenn weitere Fixkosten wie Verwaltung, Software, Versicherungen oder Finanzierung ebenfalls gedeckt werden sollen, addieren Sie diese nur dann zu den Standortkosten, wenn Sie bewusst einen erweiterten Break-even berechnen möchten.

Beispielrechnung

Bei 12.000 € Standortkosten. 28 € Bestellwert und 62 % variablen Kosten verbleiben 10,64 € Deckungsbeitrag je Bestellung, Damit werden rund 1128 Bestellungen beziehungsweise 31.578,95 € Umsatz benötigt,

Tipps für bessere Ergebnisse

  • Variable Plattform- oder Verpackungsgebühren vollständig in die Kostenquote aufnehmen.
  • Den durchschnittlichen Bestellwert aus einem ausreichend langen Zeitraum verwenden.
  • Standortkosten nicht mit bereits variabel erfassten Kosten doppelt zählen.
  • Bei stark schwankenden Wochentagen zusätzlich Tagesziele nach Auslastung planen.
  • Break-even-Szenarien mit höherem und niedrigerem Bestellwert vergleichen.

Häufig gestellte Fragen

Welche Kosten gehören zu den monatlichen Standortkosten?

Typisch sind Miete, feste Nebenkosten, Grundgebühren und andere wiederkehrende Kosten, die unabhängig von der Zahl der Bestellungen anfallen.

Warum darf die variable Kostenquote nicht 100 Prozent betragen?

Bei 100 Prozent oder mehr bleibt kein positiver Deckungsbeitrag je Bestellung übrig; dann kann keine endliche Bestellmenge die Fixkosten decken.

Sind Personalkosten im Break-even enthalten?

Nur wenn Sie sie in die Standortkosten oder variable Kostenquote aufnehmen. Der Rechner erfasst ausschließlich die von Ihnen eingegebenen Kostenblöcke.

Wie wirkt sich ein höherer durchschnittlicher Bestellwert aus?

Bei gleicher variabler Kostenquote steigt der Deckungsbeitrag je Bestellung, sodass weniger Bestellungen zur Deckung der fixen Standortkosten erforderlich sind.

Warum zeigt der Rechner auch ein Tagesziel?

Das Tagesziel verteilt die monatliche Break-even-Menge auf die angegebenen Betriebstage und macht die erforderliche operative Auslastung leichter planbar.

Kennzahlen im Überblick

KennzahlBerechnung
DeckungsbeitragBestellwert × (1 − variable Quote)
Break-even-BestellungenStandortkosten ÷ Deckungsbeitrag
TageszielBestellungen ÷ Betriebstage

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