#462 · Rechner für KI & Technologie

OpenAI-Prompt-Rechner

Der OpenAI-Prompt-Rechner zerlegt einen Prompt in festen Systemteil, wiederholten Kontext und variable Nutzereingabe. So erkennst du, welcher Anteil bei jeder Anfrage erneut übertragen wird und wie stark sich Promptoptimierungen auf Tokens und Budget auswirken können. Die Tokenwerte werden direkt eingegeben, damit du Messwerte aus deinem eigenen Workflow verwenden kannst.

Rechner

Eigene Annahmen
Tokens
Tokens
Tokens
€/1 Mio.
Anfragen

So verwendest du diesen Rechner

  1. Ermittle die Tokenwerte deiner drei Promptbestandteile.
  2. Trage den aktuellen Eingabepreis pro Million Tokens ein.
  3. Setze die geplante Zahl der Anfragen.
  4. Prüfe den festen Anteil und die Gesamtkosten.

Formel

Prompttokens = System-Prompt + wiederholter Kontext + Nutzereingabe; Kosten = Prompttokens × Anfragen ÷ 1.000.000 × Preis

Was das Ergebnis bedeutet

Ein hoher fester Anteil zeigt, dass Systemtext und wiederholter Kontext die Nutzung dominieren. Dort bringen Kürzungen oder gezieltes Kontextmanagement meist den größten Hebel.

Ausgabetokens sind hier bewusst nicht enthalten, weil dieser Rechner ausschließlich die Promptseite analysiert.

Beispielrechnung

500 Systemtokens + 2.000 Kontexttokens + 300 Nutzertokens ergeben 2.800 Prompttokens. Bei 10.000 Anfragen und 2,50 € je Million Eingabetokens entstehen rund 70,00 € Eingabekosten.

Tipps für bessere Ergebnisse

  • Entferne redundante Anweisungen aus dem System-Prompt.
  • Sende nur den Kontext, der für die aktuelle Aufgabe relevant ist.
  • Miss echte Tokenwerte nach Template- oder Retrieval-Änderungen erneut.
  • Vergleiche feste und variable Promptanteile getrennt.

Häufig gestellte Fragen

Wie finde ich heraus, welcher Teil meines OpenAI-Prompts die meisten Tokens verbraucht?

Miss System-Prompt, wiederholten Kontext und variable Nutzereingabe getrennt und vergleiche deren Anteil an den Prompttokens.

Wie wirkt sich ein kürzerer System-Prompt auf die OpenAI-Kosten aus?

Jedes dauerhaft eingesparte Token wird bei jeder Anfrage erneut eingespart. Bei großen Anfragezahlen kann der Effekt entsprechend stark wachsen.

Soll ich RAG-Kontext im Prompt als festen oder variablen Anteil eintragen?

Wenn der Retrieval-Kontext pro Anfrage wechselt, gehört er fachlich zum variablen Anteil. Ein ständig identischer Kontext kann als wiederholter Anteil erfasst werden.

Warum berücksichtigt dieser Prompt-Rechner keine Ausgabetokens?

Er dient gezielt der Analyse der Eingabeseite. Ausgabekosten kannst du separat mit dem Token-Rechner kalkulieren.

Wie kann ich zwei Promptvarianten fair vergleichen?

Verwende für beide Varianten dieselbe Anfragezahl und denselben Tokenpreis und ändere nur die Tokenmengen der jeweiligen Promptbestandteile.

Berechnungsübersicht

BausteinVerwendung
EingabenDeine Nutzungs- und Preisannahmen
BerechnungThemenspezifische Mengen- und Kostenlogik
AusgabeHauptergebnis plus Planungskennzahlen

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