#475 · Rechner für KI & Technologie

Claude-Prompt-Rechner

Dieser Rechner zeigt, wie stark ein wiederholter System-Prompt und typische Nutzertexte die Kosten eines Claude-Workloads beeinflussen. Du modellierst System-, Nutzer- und Ausgabe-Token pro Aufruf sowie das monatliche Aufrufvolumen und deine Tarife. Zusätzlich wird der Prompt-Overhead sichtbar, damit du erkennst, ob ein großer fester Kontext bei vielen Aufrufen unnötig Budget bindet.

Rechner

Eingaben
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So verwendest du diesen Rechner

  1. System-Prompt und typischen Nutzer-Prompt in Token getrennt erfassen.
  2. Durchschnittliche Antwortlänge und Aufrufe pro Monat ergänzen.
  3. Deine Eingabe- und Ausgabetarife eintragen.
  4. Systemanteil und Monatskosten nutzen, um Prompt-Overhead zu priorisieren.

Formel

Prompt-Token/Monat = Aufrufe × (System-Token + Nutzer-Token)
Systemanteil = System-Token ÷ (System-Token + Nutzer-Token) × 100
Kosten = Prompt-Token × Eingabetarif + Ausgabe-Token × Ausgabetarif

Was das Ergebnis bedeutet

Der Hauptwert zeigt den Anteil des festen System-Prompts am gesamten Eingabeprompt. Ein hoher Anteil ist nicht automatisch schlecht, kann bei hohem Volumen aber ein klarer Optimierungshebel sein.

Der Rechner bewertet Kosten- und Overhead-Struktur, nicht die inhaltliche Qualität eines Prompts. Kürzungen sollten immer gegen Antwortqualität und Zuverlässigkeit getestet werden.

Beispielrechnung

Bei 15.000 Aufrufen, 900 System- und 300 Nutzer-Token beträgt der Systemanteil 75 %. Es entstehen 18 Mio. Prompt-Token und 7,5 Mio. Ausgabe-Token. Bei 3 €/15 € liegen die modellierten Monatskosten bei 166,50 €.

Tipps für bessere Ergebnisse

  • Wiederholte Instruktionen auf Redundanz prüfen.
  • Prompt-Änderungen mit festen Evaluationen testen.
  • Kontext nur mitsenden, wenn er für die Aufgabe relevant ist.
  • Antwortformat präzise definieren, um unnötige Ausgabe zu reduzieren.
  • Kosten und Qualitätsmetriken zusammen betrachten.

Häufig gestellte Fragen

Wie messe ich den System-Prompt-Anteil bei Claude-Aufrufen?

Teile die System-Prompt-Token durch die Summe aus System- und Nutzer-Prompt-Token je Aufruf.

Wann lohnt sich das Kürzen eines langen Claude-System-Prompts?

Vor allem bei hohem Anfragevolumen und großem festen Tokenanteil; die Kürzung sollte aber durch Qualitätstests abgesichert werden.

Wie beeinflusst ein wiederholter System-Prompt die monatlichen Claude-Kosten?

Wenn er bei jedem Aufruf vollständig mitgesendet wird, skaliert sein Tokenvolumen direkt mit der Zahl der Aufrufe.

Soll ich Beispiele im Prompt entfernen, um Token zu sparen?

Nur wenn Evaluationen zeigen, dass die Antwortqualität erhalten bleibt. Beispiele können trotz zusätzlicher Token einen wichtigen Qualitätsnutzen haben.

Wie vergleiche ich zwei Promptvarianten fair?

Halte Anfragevolumen, Nutzerinhalt, Antwortziel und Tarifannahmen konstant und vergleiche Tokenkosten sowie Qualitätsmetriken separat.

Berechnungsübersicht

ModulBerechnung
System-OverheadSystemtoken je Aufruf
NutzeranteilNutzertoken je Aufruf
MonatsvolumenAufrufe × Prompt
BudgetInput + Output

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