#698 · Rechner für Unternehmen

Preisrechner für Kleinunternehmen

Berechne einen Listenpreis für dein Kleinunternehmen aus Stückkosten, Zielmarge, Zahlungsgebühr und geplantem Rabatt. Nutze die Eingaben, um ein belastbares Planungsszenario zu erstellen und die wichtigsten Kennzahlen direkt einzuordnen.

Rechner

Preisziel und Abzüge
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So verwendest du diesen Rechner

  1. Vollständige Stückkosten eingeben.
  2. Gewünschte Gewinnmarge auf den tatsächlich bezahlten Kundenpreis festlegen.
  3. Prozentuale Zahlungs- oder Plattformgebühr ergänzen.
  4. Geplanten Rabatt auf den Listenpreis eingeben und den daraus nötigen Listenpreis berechnen.

Formel

Kundenpreis nach Rabatt = Stückkosten ÷ (1 − Gebührenquote − Zielmarge)
Listenpreis = Kundenpreis ÷ (1 − Rabattquote)

Was das Ergebnis bedeutet

Der Rechner bestimmt rückwärts den erforderlichen Listenpreis, damit nach geplantem Rabatt und prozentualer Gebühr noch die gewünschte Marge bezogen auf den tatsächlich bezahlten Kundenpreis bleibt.

Nicht prozentuale Gebühren, Retouren, Steuern oder zusätzliche Kosten müssen separat in den Stückkosten oder in einer erweiterten Kalkulation berücksichtigt werden.

Beispielrechnung

Bei 28 € Stückkosten, 25 % Zielmarge, 3 % Gebühr und 10 % Rabatt muss der Kunde nach Rabatt rund 38,89 € zahlen. Der nötige Listenpreis liegt bei rund 43,21 €; der Gewinn je Einheit beträgt etwa 9,72 €.

Tipps für bessere Ergebnisse

  • Stückkosten vollständig inklusive Verpackung und direkt zurechenbarer Arbeit erfassen.
  • Rabatte als realistische Durchschnittsquote statt maximaler Aktionsrabatte ansetzen.
  • Gebühren des tatsächlich genutzten Zahlungs- oder Marktplatzmodells verwenden.
  • Runde psychologische Endpreise anschließend prüfen und die resultierende Marge erneut berechnen.

Häufig gestellte Fragen

Wie berechne ich einen Listenpreis für mein Kleinunternehmen mit Rabatt und Plattformgebühr?

Der Rechner bestimmt zuerst den nötigen Kundenpreis nach Rabatt aus Kosten, Zielmarge und Gebühr. Anschließend wird der Listenpreis so erhöht, dass der geplante Rabatt diesen Kundenpreis ergibt.

Warum muss ich Plattformgebühren bei der Preisberechnung separat berücksichtigen?

Eine prozentuale Gebühr reduziert den Betrag, der nach dem Verkauf zur Deckung der Kosten und für Gewinn verbleibt. Ohne Berücksichtigung kann die tatsächliche Marge niedriger ausfallen.

Was ist der Unterschied zwischen Zielmarge und Aufschlag im Preisrechner?

Die Zielmarge bezieht den Gewinn auf den Verkaufspreis. Der Aufschlag bezieht den Mehrbetrag gegenüber den Stückkosten auf die Stückkosten.

Wie wirkt sich ein höherer Rabatt auf den notwendigen Listenpreis aus?

Bei unveränderten Kosten, Gebühren und Zielmarge steigt der notwendige Listenpreis, weil der nach Rabatt bezahlte Preis gleich bleiben muss.

Kann ich den Preisrechner für Dienstleistungen eines Kleinunternehmens verwenden?

Ja, wenn du die zurechenbaren Kosten je Leistungseinheit sinnvoll schätzen kannst. Zeit- und Gemeinkosten sollten dabei in den Stückkosten berücksichtigt werden.

Kennzahlen im Überblick

KennzahlBedeutung
ListenpreisPreis vor geplantem Rabatt.
KundenpreisPreis, den der Kunde nach Rabatt zahlt.
ZielmargeGewinnanteil am bezahlten Kundenpreis nach prozentualer Gebühr.

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