So verwendest du diesen Rechner
- Anfangsbestand und Zugänge des Zeitraums erfassen.
- Tatsächlich gezählten Endbestand eingeben.
- Durchschnittliche Einstandskosten je Einheit ergänzen.
- Geplanten Monatsverbrauch für die Reichweite eintragen.
Auch Dienstleistungsbetriebe benötigen häufig Verbrauchsmaterialien, Ersatzteile oder Handelswaren. Dieser Rechner ermittelt aus Anfangsbestand, Zugängen und Endbestand den tatsächlichen Verbrauch, dessen Wert sowie die rechnerische Bestandsreichweite für die nächste Planungsperiode.
Der Verbrauch zeigt die im Zeitraum eingesetzten Einheiten. Der Verbrauchswert übersetzt diesen Mengenverbrauch in Kosten; die Reichweite zeigt, wie lange der aktuelle Endbestand bei konstantem Bedarf reicht.
Die Bewertung verwendet einen einheitlichen Durchschnittspreis. Bei FIFO, Chargenpreisen oder stark schwankenden Einkaufspreisen kann die buchhalterische Bewertung abweichen.
320 Stück Anfangsbestand + 180 Zugänge − 210 Endbestand = 290 Stück Verbrauch. Bei 6,50 € je Einheit entspricht das 1.885,00 € Verbrauchswert; 210 Stück decken bei 150 Stück Monatsbedarf etwa 1,40 Monate.
Addiere Anfangsbestand und Zugänge und ziehe den gezählten Endbestand ab. Das Ergebnis ist der mengenmäßige Verbrauch.
Nur wenn Einheiten und Einstandskosten sinnvoll vergleichbar sind. Unterschiedliche Materialgruppen sollten besser getrennt berechnet werden.
Bei gleichbleibendem Bedarf würde der aktuelle Endbestand rechnerisch etwa 1,4 Monate ausreichen.
Wenn sie im Endbestand fehlen, erhöhen sie rechnerisch den Verbrauch. Für Steuerung und Ursachenanalyse sollten Schwundmengen zusätzlich separat dokumentiert werden.
Ohne weitere erfasste Zugänge wäre ein höherer Endbestand rechnerisch nicht möglich und weist auf unvollständige Eingaben hin.
| Kennzahl | Bedeutung |
|---|---|
| Verbrauch | Im Zeitraum aus dem Bestand abgegangene Menge. |
| Verbrauchswert | Verbrauch multipliziert mit Einstandskosten. |
| Reichweite | Endbestand geteilt durch erwarteten Monatsverbrauch. |