#815 · Rechner für KI & Technologie

KI-Vertriebsassistent: Kosten-pro-Aufgabe-Rechner

Der Kosten-pro-Aufgabe-Rechner ermittelt die Vollkosten für KI-Vertriebsassistenten, ohne aktuelle Modellpreise fest zu verdrahten. Du gibst deine tatsächlichen Tokenpreise, den typischen Ein- und Ausgabeumfang, zusätzliche Infrastrukturkosten und Retry-Verkehr ein. Das Ergebnis eignet sich für Unit-Economics- und Budgetentscheidungen.

Rechner

Tokenpreise und Zusatzkosten
Token
Durchschnittlicher Prompt- und Kontextumfang.
Token
Durchschnittliche generierte Antwortmenge.
Dein tatsächlicher Anbieterpreis; kein Tarif ist fest eingebaut.
Dein tatsächlicher Anbieterpreis für Ausgabe-Tokens.
Retrieval, Datenbank, Tool-Aufrufe oder eigene Infrastruktur.
×
Erwartete Zusatzläufe pro Aufgabe.

So verwendest du diesen Rechner

  1. Trage realistische Werte aus deinem aktuellen oder geplanten Workflow ein.
  2. Nutze für Last und Laufzeit bevorzugt Messwerte aus Spitzenzeiten.
  3. Klicke auf „Berechnen“ und prüfe Hauptergebnis sowie Sekundärwerte.
  4. Variiere die wichtigsten Treiber, um Reserven und Engpässe sichtbar zu machen.

Formel

Modellkosten = Eingabe-Tokens ÷ 1.000.000 × Eingabepreis + Ausgabe-Tokens ÷ 1.000.000 × Ausgabepreis
Kosten/Aufgabe = Modellkosten × (1 + Wiederholungen) + Zusatzinfrastruktur

Was das Ergebnis bedeutet

Das Hauptergebnis sind Vollkosten je Aufgabe. Modellkosten, Retry-Aufschlag und Kosten je 1.000 Aufgaben zeigen, welche Treiber den größten Einfluss haben.

Steuern, Rabatte, Mindestabnahmen und anbieterspezifische Batch- oder Cache-Tarife sind nur enthalten, wenn du sie in die eingegebenen Preise einrechnest.

Beispielrechnung

Bei 3.500 Eingabe-Tokens zu 2,50 € je Mio., 700 Ausgabe-Tokens zu 10 € je Mio., 0,01 € Infrastruktur und 0,08 Wiederholungen betragen die Gesamtkosten rund 0,0270 € je Aufgabe bzw. 27,01 € je 1.000 Aufgaben.

Tipps für bessere Ergebnisse

  • Pflege aktuelle Anbieterpreise selbst ein, statt veraltete Tarife zu übernehmen.
  • Miss Tokenmengen an repräsentativen Produktionsaufgaben.
  • Ordne Retrieval- und Toolkosten möglichst verursachungsgerecht je Aufgabe zu.
  • Vergleiche Kosten immer zusammen mit Qualitäts- und Erfolgsquote.

Häufig gestellte Fragen

Wie berechne ich die Kosten pro Vertriebsaufgabe aus Tokenpreisen?

Multipliziere Ein- und Ausgabe-Tokens jeweils mit dem zugehörigen Preis je Million Tokens, addiere die Werte und berücksichtige Wiederholungen sowie Zusatzinfrastruktur.

Warum werden Eingabe- und Ausgabe-Tokens getrennt bepreist?

Viele Modellanbieter verwenden unterschiedliche Preise für Eingabe und Ausgabe. Die getrennten Felder verhindern, dass ein gemittelter Preis die Kosten verzerrt.

Wie fließen Retry-Aufrufe in die Kosten pro Aufgabe ein?

Die Retry-Rate erhöht die Modellkosten proportional. Zusätzliche Infrastrukturkosten werden anschließend pro Aufgabe addiert.

Welche Zusatzkosten gehören in das Infrastrukturfeld?

Dazu können Retrieval, Vektordatenbank, Such- oder Tool-APIs, eigene GPU- oder Serverkosten und andere direkt zurechenbare Kosten gehören.

Kann ich mit dem Rechner verschiedene Modelle wirtschaftlich vergleichen?

Ja. Verwende pro Modell gemessene Tokenmengen und die jeweils aktuellen Preise. Vergleiche anschließend die Vollkosten je erfolgreich erledigter Aufgabe.

Planungsgrößen

GrößeVerwendung
PrimärwertKapazitäts- oder Kostenentscheidung
SekundärwerteTreiber und Reserven nachvollziehen
SzenarioAuswirkungen geänderter Eingaben prüfen

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