#1085 · Rechner für E-Commerce

Rabattrechner für digitale Produkte

Ein Rabatt erhöht nicht automatisch den Gewinn. Dieser Rechner zeigt den neuen Verkaufspreis, den Deckungsbeitrag nach Gebühren und welche zusätzliche Verkaufsmenge nötig wäre, um den bisherigen Gesamtdeckungsbeitrag ohne Rabatt zu erreichen. Damit kannst du Preisaktionen vorab wirtschaftlich prüfen.

Rechner

Preisaktion und Kosten
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Stück

So verwendest du diesen Rechner

  1. Trage den regulären Preis und den geplanten Rabatt ein.
  2. Ergänze variable Kosten und prozentuale Verkaufsgebühren.
  3. Gib deine übliche Verkaufsmenge ohne Rabatt an.
  4. Vergleiche neuen Deckungsbeitrag und notwendige Absatzsteigerung.

Formel

Rabattpreis = Listenpreis × (1 − Rabatt)
Deckungsbeitrag = Preis − variable Kosten − Preis × Gebühren
Benötigte Rabattverkäufe = Gesamtdeckungsbeitrag ohne Rabatt ÷ Deckungsbeitrag je Rabattverkauf

Was das Ergebnis bedeutet

Die erforderliche Absatzsteigerung zeigt, wie stark der Absatz während der Aktion steigen müsste, damit der gesamte Deckungsbeitrag mindestens dem Niveau ohne Rabatt entspricht.

Der Vergleich setzt gleiche variable Kosten und Gebührensätze vor und während der Rabattaktion voraus.

Beispielrechnung

Bei 49 € Listenpreis, 20 % Rabatt, 5 € variablen Kosten, 10 % Gebühren und 100 üblichen Verkäufen sinkt der Preis auf 39,20 €. Der Deckungsbeitrag beträgt 30,28 € je Rabattverkauf. Um den bisherigen Gesamtdeckungsbeitrag zu halten, sind rund 130 Verkäufe nötig.

Tipps für bessere Ergebnisse

  • Prüfe nicht nur Umsatz, sondern den Deckungsbeitrag vor und nach dem Rabatt.
  • Setze zeitliche oder mengenbezogene Grenzen für Preisaktionen.
  • Vergleiche Rabatt mit einem Bundle oder Bonus, der den wahrgenommenen Wert erhöht.
  • Nutze die erforderliche Absatzsteigerung als Mindestziel für deine Kampagne.

Häufig gestellte Fragen

Wie berechne ich, ob sich ein Rabatt für ein digitales Produkt lohnt?

Vergleiche den Deckungsbeitrag je Verkauf vor und nach dem Rabatt und ermittle, wie viele Rabattverkäufe für denselben Gesamtdeckungsbeitrag nötig sind.

Warum braucht ein 20-Prozent-Rabatt oft mehr als 20 Prozent zusätzliche Verkäufe?

Weil der Rabatt den Gewinnbetrag je Verkauf stärker reduzieren kann als den Umsatz, insbesondere wenn variable Kosten und Gebühren bestehen bleiben.

Wie wirken sich Plattformgebühren auf eine Rabattaktion aus?

Wenn Gebühren prozentual vom Verkaufspreis berechnet werden, sinken sie mit dem Rabattpreis. Feste oder variable Grundkosten bleiben jedoch bestehen und drücken den Deckungsbeitrag.

Kann ich den Rechner für einen Launch-Rabatt nutzen?

Ja. Verwende als Vergleichsmenge die erwarteten Verkäufe zum regulären Preis und prüfe, welche Launch-Menge nötig wäre, um denselben Deckungsbeitrag zu erzielen.

Was bedeutet es, wenn der Deckungsbeitrag nach Rabatt negativ wird?

Dann deckt jeder rabattierte Verkauf die angegebenen variablen Kosten und Gebühren nicht mehr. Eine Absatzsteigerung kann diesen Verlust pro Einheit nicht beheben.

Kennzahlen im Überblick

KennzahlBedeutung
RabattpreisTatsächlicher Verkaufspreis nach Abzug des Rabatts.
DeckungsbeitragBetrag je Rabattverkauf nach direkten Kosten und Gebühren.
Benötigte VerkäufeAbsatzmenge für denselben Gesamtdeckungsbeitrag wie ohne Rabatt.
AbsatzsteigerungProzentuale Mehrverkäufe gegenüber der üblichen Menge.

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