So verwendest du diesen Rechner
- Gib regulären Verkaufspreis und Rabatt ein.
- Trage die variablen Stückkosten ein.
- Lege einen typischen Vergleichsabsatz ohne Rabatt fest.
- Prüfe Rabattpreis, neue Marge und erforderlichen Mehrabsatz.
Der Rabattrechner zeigt nicht nur den neuen Verkaufspreis, sondern auch, wie sich ein Preisnachlass auf den Bruttogewinn pro Stück auswirkt. Mit deinen variablen Stückkosten berechnet er außerdem die neue Marge und die notwendige Absatzsteigerung, um denselben Bruttogewinn wie vor dem Rabatt zu erreichen.
Nötiger Absatz = Bruttogewinn ohne Rabatt ÷ Bruttogewinn je Stück nach Rabatt
Ein Rabatt reduziert den Preis sofort, während viele Stückkosten gleich bleiben. Deshalb kann der notwendige Mehrabsatz deutlich stärker steigen als der Rabattprozentsatz.
Wenn der Rabattpreis die variablen Stückkosten erreicht oder unterschreitet, kann der ursprüngliche Bruttogewinn durch zusätzlichen Absatz allein nicht sinnvoll ausgeglichen werden.
80 € regulärer Preis, 20 % Rabatt und 32 € Stückkosten ergeben 64 € Rabattpreis. Die Marge sinkt von 60 % auf 50 %. Um den Bruttogewinn von 100 Einheiten ohne Rabatt zu halten, wären 150 Einheiten nötig.
Multipliziere den regulären Verkaufspreis mit eins minus dem Rabatt als Dezimalzahl.
Da variable Stückkosten häufig unverändert bleiben, sinkt der Bruttogewinn je Stück und damit meist auch die Bruttomarge.
Teile den gesamten Bruttogewinn ohne Rabatt durch den Bruttogewinn je Stück nach Rabatt.
Dann ist der Bruttogewinn je Stück negativ und zusätzlicher Absatz vergrößert den Verlust vor Fixkosten.
Das hängt von Kosten und Kundenverhalten ab; Bundles können den Warenkorbwert erhöhen, ohne den Preis jedes einzelnen Produkts gleich stark zu reduzieren.
| Kennzahl | Bedeutung |
|---|---|
| Rabattpreis | Verkaufspreis nach Preisnachlass |
| Marge nach Rabatt | Bruttogewinn relativ zum Rabattpreis |
| Nötiger Mehrabsatz | Absatz zur Sicherung des ursprünglichen Bruttogewinns |