So verwendest du diesen Rechner
- Trage die technischen oder wirtschaftlichen Ausgangswerte ein.
- Nutze realistische, möglichst standortspezifische Annahmen.
- Klicke auf Berechnen.
- Prüfe Hauptergebnis, Nebenkennzahlen und Interpretation gemeinsam.
Der Speicherdauer-Rechner zeigt, wie lange eine Batterie eine definierte elektrische Last versorgen kann. Für Kleinwindanlagen ist diese Kennzahl hilfreich, um kurze Flauten zu überbrücken oder Eigenverbrauchs- und Inselbetriebsstrategien grob zu dimensionieren. Berücksichtigt werden nutzbare Batteriekapazität, mittlere Last und ein gewünschter Sicherheitsrest.
Die Speicherdauer ist eine statische Autonomie-Schätzung. Sie setzt eine konstante mittlere Last voraus und berücksichtigt keine neue Windproduktion während des Speicherbetriebs.
Bei stark schwankenden Lasten sollte mit Lastprofilen statt nur mit einem Mittelwert geplant werden.
20 kWh nutzbare Kapazität mit 15 % Reserve ergeben 17 kWh verfügbare Energie. Bei 1,5 kW mittlerer Last reicht der Speicher rund 11,33 Stunden.
Ohne Reserve wären es rechnerisch etwa 13,33 Stunden. Mit 15 % Sicherheitsreserve sind es rund 11,33 Stunden.
Eine Reserve schützt vor vollständiger Entladung und lässt Spielraum für Lastspitzen oder unerwartet lange Flauten.
Nein. Er berechnet eine konservative statische Speicherdauer ohne zusätzliche Erzeugung.
Technisch ja, aber dann erhältst du eine sehr konservative Dauer. Für Autonomie ist die mittlere Last, für Wechselrichterdimensionierung die Spitzenlast entscheidend.
Dann ist eine einzige Durchschnittslast nur eine Näherung. Ein zeitaufgelöstes Lastprofil liefert eine genauere Autonomieabschätzung.
| Kennzahl | Bedeutung |
|---|---|
| Hauptergebnis | Zentrale rechnerische Entscheidungsgröße |
| Nebenkennzahlen | Zusätzliche Größen zur Plausibilisierung und Einordnung |
| Einheiten | Deutsche Zahlenformatierung und fachgerechte Energie- bzw. Kostenangaben |