So verwendest du diesen Rechner
- Ladevorgänge pro Tag eingeben.
- Durchschnittlich nachgeladene Wh je Akku angeben.
- Mittlere Ladeleistung festlegen.
- Verfügbares Zeitfenster eintragen und Auslastung mit Reserve bewerten.
Schätze die Auslastung eines E-Bike-Ladegeräts oder einer Ladeeinrichtung im täglichen Betrieb. Aus Zahl der Ladevorgänge, Energie je Vorgang, Ladeleistung und verfügbarem Zeitfenster entstehen belegte Ladezeit, freie Zeit und täglicher Energiebedarf.
100 % bedeutet, dass die rechnerische Ladezeit das gesamte verfügbare Zeitfenster belegt. Zusätzliche Wechsel- und Pufferzeiten sprechen dafür, praktisch unter 100 % zu bleiben.
Bei mehreren parallelen Ladegeräten muss die Gesamtleistung und die tatsächliche Gleichzeitigkeit separat berücksichtigt werden.
Beispiel: 12 Ladevorgänge × 400 Wh = 4.800 Wh pro Tag.
Bei 250 W Ladeleistung entstehen 4.800 / 250 = 19,2 Stunden reine Ladezeit.
Bei 16 verfügbaren Stunden ergibt das 120 % Auslastung und damit einen rechnerischen Engpass.
Teile die gesamte rechnerische Ladezeit aller Vorgänge durch das verfügbare tägliche Ladefenster und multipliziere mit 100.
Die benötigte Ladezeit ist 20 % länger als das verfügbare Zeitfenster; mit einem einzelnen Ladegerät entsteht rechnerisch ein Engpass.
Das hängt von der nachzuladenden Energie je Akku, der Ladeleistung und dem verfügbaren Zeitfenster ab.
Für reale Betriebsplanung ja. Der Rechner bildet primär die reine Ladezeit ab, daher sollte zusätzliche Pufferzeit vorgesehen werden.
Der Rechner liefert eine erste Kapazitätsschätzung. Für mehrere gleichzeitige Ladepunkte sind elektrische Gesamtleistung, Lastspitzen und Sicherheitsanforderungen zusätzlich zu prüfen.
| Kennzahl | Bedeutung |
|---|---|
| Tagesenergie | Summe der nachgeladenen Wh |
| Ladezeit | Tagesenergie / Leistung |
| Auslastung | Ladezeit / Zeitfenster |