So verwendest du diesen Rechner
- Ladevorgänge pro Tag angeben.
- Durchschnittliche Energie je Vorgang eintragen.
- Mittlere Ladeleistung festlegen.
- Verfügbares tägliches Ladefenster eingeben und Auslastung prüfen.
Ermittle, wie stark ein Ladegerät für Elektromotorräder im Tagesbetrieb ausgelastet ist. Aus Anzahl der Ladevorgänge, durchschnittlich geladener Energie, Ladeleistung und verfügbarer Betriebszeit berechnet der Rechner belegte Stunden, Auslastung und freie Kapazität.
100 % bedeutet, dass die rechnerisch erforderliche Ladezeit das gesamte verfügbare Zeitfenster belegt. Werte darüber weisen auf einen Kapazitätsengpass hin.
Anschluss-, Rangier- und Wartezeiten sind nicht automatisch enthalten. Bei realen Flotten sollte dafür zusätzliche Reserve eingeplant werden.
Beispiel: 6 Ladevorgänge × 6 kWh = 36 kWh pro Tag.
Bei 3,3 kW entstehen 36 / 3,3 = 10,91 Stunden Ladezeit.
Bei 16 verfügbaren Stunden entspricht das rund 68,18 % Auslastung.
Teile die gesamte erforderliche Ladezeit durch die täglich verfügbare Ladezeit und multipliziere mit 100.
Die angenommene tägliche Ladearbeit kann mit der vorhandenen Leistung nicht innerhalb des verfügbaren Zeitfensters erledigt werden.
Ja. Für realistische Kapazitätsplanung solltest du Rangier-, Anschluss- und Pufferzeiten ergänzend einplanen.
Bei gleicher Energiemenge sinkt die benötigte Ladezeit proportional mit steigender Ladeleistung.
Er liefert eine erste Kapazitätsschätzung. Für mehrere Ladepunkte und gleichzeitige Spitzen sind zusätzliche Last- und Belegungsannahmen erforderlich.
| Kennzahl | Bedeutung |
|---|---|
| Tagesenergie | Summe aller Ladevorgänge |
| Belegte Zeit | Tagesenergie / Ladeleistung |
| Auslastung | Belegte / verfügbare Zeit |