#1641 · Rechner für KI & Technologie

Phishing: Rechner für Risikoexposition

Schätze die jährliche finanzielle Risikoexposition durch Phishing. Der Rechner verbindet Angriffsvolumen, Erfolgswahrscheinlichkeit, durchschnittliche Schadenshöhe und die Wirksamkeit bestehender Kontrollen zu einer transparenten Brutto- und Restrisiko-Schätzung.

Rechner

Sicherheitsannahmen
/Jahr
Geschätzte Zahl relevanter Angriffsversuche.
%
Anteil der Versuche, die zu einem Sicherheitsvorfall führen.
Direkte und indirekte Kosten pro erfolgreichem Vorfall.
%
Geschätzte Reduktion des finanziellen Risikos durch vorhandene Maßnahmen.

So verwendest du diesen Rechner

  1. Trage die Zahl relevanter Angriffsversuche pro Jahr ein.
  2. Schätze die Wahrscheinlichkeit eines erfolgreichen Vorfalls.
  3. Setze den durchschnittlichen finanziellen Schaden je Vorfall an.
  4. Gib die Wirksamkeit deiner vorhandenen Kontrollen ein.
  5. Vergleiche Bruttoexposition und verbleibendes Restrisiko.

Formel

Erwartete Vorfälle = Angriffsversuche × Erfolgsquote. Bruttoexposition = erwartete Vorfälle × Schaden je Vorfall. Restrisiko = Bruttoexposition × (1 − Kontrollwirksamkeit).

Die Quote wird als Dezimalwert verwendet, z. B. 1,5 % = 0,015.

Was das Ergebnis bedeutet

Der Hauptwert zeigt den geschätzten finanziellen Erwartungswert, der trotz vorhandener Kontrollen pro Jahr verbleibt. Er eignet sich für Szenariovergleiche und Priorisierung, nicht als exakte Schadensvorhersage.

Die Berechnung ist ein internes Planungsmodell. Verwende für wichtige Entscheidungen eigene Incident-Daten und dokumentierte Annahmen.

Beispielrechnung

Bei 120 Versuchen, 1,5 % Erfolgsquote und 18.000 € Schaden entstehen 1,8 erwartete Vorfälle und 32.400 € Bruttoexposition. Bei 55 % Kontrollwirksamkeit verbleiben 14.580 € Restrisiko pro Jahr.

Tipps für bessere Ergebnisse

  • Verwende möglichst eigene Angriffsdaten statt pauschaler Branchenwerte.
  • Rechne ein konservatives, realistisches und optimistisches Szenario.
  • Aktualisiere den Schaden je Vorfall nach größeren Sicherheitsereignissen.
  • Bewerte die Kontrollwirksamkeit anhand messbarer Tests und Simulationen.
  • Dokumentiere, welche Kostenarten im Schadenswert enthalten sind.

Häufig gestellte Fragen

Wie kann ich die Erfolgsquote für Phishing realistisch ansetzen?

Nutze interne Sicherheitsereignisse, Simulationen oder belastbare historische Beobachtungen. Wenn Daten unsicher sind, rechne mehrere Szenarien statt eine scheinpräzise Einzelzahl.

Soll ich Reputationsschäden in den durchschnittlichen Vorfallschaden aufnehmen?

Ja, wenn du dafür eine nachvollziehbare interne Schätzung hast. Trenne ansonsten direkte Kosten und schwer quantifizierbare Folgewirkungen in mehreren Szenarien.

Warum wird die Kontrollwirksamkeit als Prozentwert eingegeben?

Der Prozentwert beschreibt die angenommene Verringerung der finanziellen Bruttoexposition durch bestehende technische, organisatorische und personelle Kontrollen.

Kann die Risikoexposition mit null Angriffsversuchen berechnet werden?

Ja. Bei null relevanten Versuchen ergibt das Modell null erwartete Vorfälle und damit null finanzielle Exposition.

Ist die berechnete Risikoexposition eine garantierte Verlustprognose?

Nein. Das Ergebnis ist ein Erwartungswert auf Basis deiner Annahmen und keine Vorhersage einzelner Ereignisse oder eine Garantie für tatsächliche Schäden.

Ergebnisübersicht

KennzahlBedeutung
BruttoexpositionErwarteter Verlust ohne Kontrollwirkung
RestrisikoVerbleibende Exposition nach Kontrollen
MonatswertRestrisiko geteilt durch zwölf

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