#1709 · Rechner für KI & Technologie

Erwarteter-Verlust-Rechner für Cyberversicherung

Schätze den erwarteten jährlichen Eigenverlust aus Cybervorfällen nach Berücksichtigung zentraler Versicherungsparameter. Vorfallhäufigkeit, Bruttoschaden, Selbstbehalt, Deckungsquote und Leistungsgrenze werden transparent zu Bruttoverlust, erwarteter Leistung und verbleibendem Eigenrisiko zusammengeführt.

Rechner

Cyberversicherungs-Verlustmodell
Vorfälle
Durchschnittliche erwartete Häufigkeit versicherungsrelevanter Ereignisse.
Schaden vor Selbstbehalt, Deckungsquote und Limit.
Betrag, den das Unternehmen je Vorfall selbst trägt.
%
Anteil des grundsätzlich deckungsfähigen Schadens.
Vertragliches Limit der modellierten Deckung.

So verwendest du diesen Rechner

  1. Schätze die jährliche Häufigkeit versicherungsrelevanter Cybervorfälle.
  2. Setze einen typischen Bruttoschaden je Vorfall an.
  3. Übertrage Selbstbehalt, Deckungsquote und Limit aus dem Versicherungsszenario.
  4. Vergleiche Brutto-Erwartungsverlust, Leistung und Eigenverlust.

Formel

Leistung je Vorfall = min((Bruttoschaden − Selbstbehalt) × Deckungsquote, Limit)
Jährlicher Eigenverlust = Vorfallhäufigkeit × (Bruttoschaden − Versicherungsleistung)

Was das Ergebnis bedeutet

Das Ergebnis zeigt den modellierten finanziellen Eigenanteil pro Jahr. Es berücksichtigt keine konkreten Ausschlüsse, Sublimits oder Deckungsvoraussetzungen, sofern diese nicht bereits in der Deckungsquote abgebildet wurden.

Cyberversicherungsverträge unterscheiden sich stark. Der Rechner ist eine Schätzung und ersetzt keine Prüfung der konkreten Versicherungsbedingungen.

Beispielrechnung

Bei 0,6 Vorfällen pro Jahr und 300.000 € Bruttoschaden sind nach 50.000 € Selbstbehalt 250.000 € deckungsfähig. 80 % davon ergeben 200.000 € Leistung je Vorfall; der erwartete Eigenverlust beträgt 60.000 € pro Jahr.

Tipps für bessere Ergebnisse

  • Modelliere große und kleine Vorfälle getrennt, wenn die Schadensverteilung stark schwankt.
  • Prüfe Sublimits für Betriebsunterbrechung, Forensik oder Erpressung.
  • Berücksichtige Wartezeiten und Ausschlüsse in separaten Szenarien.
  • Vergleiche den Eigenverlust mit Prämien und Sicherheitsinvestitionen.

Häufig gestellte Fragen

Wie wirken Selbstbehalt und Deckungsgrenze auf den erwarteten Cyberverlust?

Der Selbstbehalt erhöht den Eigenanteil je Vorfall; das Limit begrenzt die Versicherungsleistung bei größeren Schäden zusätzlich.

Wie berücksichtige ich eine Cyberversicherung mit mehreren Sublimits?

Modelliere die wichtigsten Schadenarten separat mit ihren jeweiligen Sublimits oder nutze eine konservative effektive Deckungsquote für eine grobe Portfolioschätzung.

Warum kann der Eigenverlust trotz 100 Prozent Deckungsquote positiv sein?

Selbstbehalt und Leistungsgrenze können weiterhin zu einem Eigenanteil führen; außerdem können reale Verträge Ausschlüsse oder nicht gedeckte Kosten enthalten.

Wie schätze ich die jährliche Häufigkeit versicherungsrelevanter Cybervorfälle?

Nutze eigene Vorfallsdaten, Brancheninformationen und eine konsistente Definition dessen, was tatsächlich die Versicherungsschwelle erreichen würde.

Kann ich mit dem Ergebnis verschiedene Cyberversicherungsangebote vergleichen?

Ja, sofern du dieselbe Häufigkeit und denselben Bruttoschaden verwendest und Selbstbehalt, Deckungsquote sowie Limits je Angebot anpasst.

Kennzahlen im Überblick

KennzahlBedeutung
Brutto-Erwartungsverlust/JahrWird aus den eingegebenen Annahmen automatisch berechnet.
Erwartete Versicherungsleistung/JahrWird aus den eingegebenen Annahmen automatisch berechnet.
Eigenanteil je ModellvorfallWird aus den eingegebenen Annahmen automatisch berechnet.

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