#1839 · Rechner für Startups & SaaS

Stückkostenrechner für Disaster Recovery

Berechne die effektiven Stückkosten deiner Disaster-Recovery-Bereitschaft pro geschützter Workload. Der Rechner verteilt Infrastruktur-, Lizenz-, Test- und Betriebskosten auf die tatsächlich abgesicherten Systeme.

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So verwendest du diesen Rechner

  1. Trage deine aktuellen Betriebs- und Mengendaten ein.
  2. Passe Preise, Wachstums- oder Reservenannahmen an deine Umgebung an.
  3. Klicke auf „Berechnen“ und prüfe Hauptergebnis sowie Zusatzkennzahlen.
  4. Variiere die Annahmen für ein konservatives und ein realistisches Szenario.

Formel

Monatskosten = Infrastruktur + Lizenzen + Betrieb + jährliche Testkosten ÷ 12. Stückkosten = Monatskosten ÷ geschützte Workloads.

Was das Ergebnis bedeutet

Die Stückkosten zeigen, wie viel die laufende DR-Bereitschaft pro abgesichertem System kostet. Sie helfen, Schutzklassen oder Architekturvarianten vergleichbar zu machen.

Der Rechner bewertet Kosten, nicht die Qualität der Wiederanlaufstrategie. RTO, RPO, Abhängigkeiten und tatsächliche Wiederherstellbarkeit müssen separat validiert werden.

Beispielrechnung

4.200 € Infrastruktur, 1.600 € Lizenzen, 2.200 € Betrieb und 12.000 € jährliche Tests ergeben 9.000 € effektive Monatskosten. Bei 80 Workloads sind das 112,50 € je Workload und Monat.

Tipps für bessere Ergebnisse

  • Ordne nur tatsächlich DR-relevante Kosten zu.
  • Verteile Testkosten auf den Jahreszeitraum.
  • Vergleiche Stückkosten nach Schutzklasse.
  • Betrachte Kosten gemeinsam mit RTO und RPO.

Häufig gestellte Fragen

Wie berechne ich Disaster-Recovery-Kosten pro Workload?

Addiere wiederkehrende Infrastruktur-, Lizenz- und Betriebskosten sowie anteilige Testkosten und teile durch die Anzahl geschützter Workloads.

Sollten DR-Testkosten in die Stückkosten einfließen?

Ja, regelmäßige Wiederherstellungstests sind ein realer Bestandteil der Betriebsbereitschaft und sollten anteilig berücksichtigt werden.

Was zählt als geschützte Workload?

Eine Anwendung, VM, Datenbank oder ein System, für das eine definierte DR-Wiederherstellung vorgesehen ist. Verwende intern eine konsistente Zähleinheit.

Warum sind DR-Stückkosten zwischen Anwendungen unterschiedlich?

Schutzklassen, Datenvolumen, Lizenzmodelle und RTO/RPO-Anforderungen können erheblich variieren.

Kann ich damit Active-Active und Warm-Standby vergleichen?

Ja, wenn du für jede Architektur die jeweiligen laufenden Infrastruktur-, Lizenz-, Betriebs- und Testkosten separat eingibst.

Berechnungsbausteine

BausteinBedeutung
BasisdatenAktuelle Menge, Kapazität oder Kosten
AnnahmenWachstum, Rabatt, Reserve oder Auslastungsziel
ErgebnisPlanungswert plus entscheidungsrelevante Zusatzkennzahlen

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