#1849 · Rechner für Startups & SaaS

Stückkostenrechner für Reserved Instances

Berechnet die effektiven Kosten je tatsächlich genutzter Kapazitätsstunde einer Reserved Instance aus Vorabzahlung, laufenden Gebühren, Laufzeit und Auslastung.

Rechner

Planungswerte
Einmalige Zahlung zu Vertragsbeginn.
Wiederkehrende Gebühr pro Monat.
Monate
Vertragslaufzeit in Monaten.
Einheiten
Anzahl gleichartiger reservierter Einheiten.
%
Durchschnittlicher Nutzungsanteil der reservierten Kapazität.

So verwendest du diesen Rechner

  1. Trage die Werte aus deiner aktuellen Cloud- oder Infrastrukturplanung ein.
  2. Verwende für alle Eingaben denselben Betrachtungszeitraum und konsistente Einheiten.
  3. Klicke auf „Berechnen“ und prüfe Hauptwert sowie Nebenkennzahlen.
  4. Ändere eine Annahme nach der anderen, um Szenarien miteinander zu vergleichen.

Formel

Effektive Stückkosten = Vertragsgesamtkosten ÷ tatsächlich genutzte Kapazitätsstunden; mit 730 Stunden je Monat als Planungswert.

Der Rechner verwendet die eingegebenen Planungswerte ohne externe Preis- oder Tarifdaten.

Was das Ergebnis bedeutet

Der Hauptwert dient als Planungs- und Vergleichsgröße. Er sollte zusammen mit den Nebenkennzahlen und den technischen Anforderungen deiner Architektur bewertet werden.

Hinweis: Die Ergebnisse sind Schätzwerte für Planung und Szenarioanalyse. Anbieterpreise, Vertragsbedingungen und technische Mindestanforderungen können die tatsächlichen Werte verändern.

Beispielrechnung

Beispiel: 12.000 € Vorabzahlung plus 1.200 € monatlich über 36 Monate ergeben 55.200 € Vertragskosten. Bei 20 Einheiten und 70 % Auslastung entstehen 367.920 genutzte Kapazitätsstunden und effektive Stückkosten von rund 0,1500 € je genutzter Stunde.

Tipps für bessere Ergebnisse

  • Nutze reale Abrechnungs- und Telemetriedaten statt grober Schätzwerte.
  • Trenne stabile Grundlast von kurzfristigen Spitzen.
  • Vergleiche mindestens ein konservatives und ein wachstumsstarkes Szenario.
  • Berücksichtige Datenverkehr, Support, Zusatzdienste und vertragliche Mindestabnahmen separat, wenn sie nicht in den Eingaben enthalten sind.
  • Aktualisiere die Annahmen nach Architektur- oder Preisänderungen.

Häufig gestellte Fragen

Welche Workload-Einheit eignet sich für den Stückkostenvergleich?

Wähle eine fachlich stabile Einheit wie Transaktion, Job, Nutzerstunde oder Kapazitätsstunde, die über alle verglichenen Umgebungen gleich definiert ist.

Warum sind Stückkosten bei niedriger Auslastung höher?

Fixe oder reservierte Kosten verteilen sich auf weniger tatsächlich genutzte Einheiten. Dadurch steigen die effektiven Kosten je Nutzungs- oder Leistungseinheit.

Soll ich Netzwerk- und Datenübertragungskosten einbeziehen?

Ja, wenn sie direkt zur betrachteten Workload gehören. Gerade in Multi-Cloud-Architekturen können Egress- und Transferkosten einen relevanten Anteil ausmachen.

Wie kann ich Stückkosten zwischen Monaten vergleichen?

Verwende dieselbe Workload-Definition und denselben Kostenumfang. Nur dann zeigt die Veränderung echte Effizienz- oder Preiseffekte.

Sind Vorabzahlungen bei Reserved Instances Teil der Stückkosten?

Ja. Für einen fairen Vergleich sollten Vorabzahlungen über die Laufzeit in die Gesamtkosten einbezogen werden.

Ergebniskennzahlen

KennzahlBedeutung
VertragsgesamtkostenWird aus den aktuellen Eingaben automatisch berechnet.
Genutzte KapazitätsstundenWird aus den aktuellen Eingaben automatisch berechnet.
Kostenanteil ungenutzter KapazitätWird aus den aktuellen Eingaben automatisch berechnet.

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