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Kapazitätsrechner für Reserved Instances

Schätzt, wie viele Reserved-Instance-Kapazitätseinheiten für eine stabile Grundlast sinnvoll abgedeckt werden können, ohne Spitzenlast vollständig fest zu binden.

Rechner

Planungswerte
Einheiten
Erwartete maximale gleichzeitige Nachfrage.
%
Anteil der Spitzenlast, der dauerhaft oder regelmäßig benötigt wird.
%
Anteil der stabilen Grundlast, der reserviert werden soll.
%
Reduziert die Reservierung, um das Überbuchungsrisiko zu begrenzen.

So verwendest du diesen Rechner

  1. Trage die Werte aus deiner aktuellen Cloud- oder Infrastrukturplanung ein.
  2. Verwende für alle Eingaben denselben Betrachtungszeitraum und konsistente Einheiten.
  3. Klicke auf „Berechnen“ und prüfe Hauptwert sowie Nebenkennzahlen.
  4. Ändere eine Annahme nach der anderen, um Szenarien miteinander zu vergleichen.

Formel

Reservierte Kapazität = Spitzenlast × Grundlastanteil × gewünschte RI-Abdeckung × (1 − Sicherheitsabschlag).

Der Rechner verwendet die eingegebenen Planungswerte ohne externe Preis- oder Tarifdaten.

Was das Ergebnis bedeutet

Der Hauptwert dient als Planungs- und Vergleichsgröße. Er sollte zusammen mit den Nebenkennzahlen und den technischen Anforderungen deiner Architektur bewertet werden.

Hinweis: Die Ergebnisse sind Schätzwerte für Planung und Szenarioanalyse. Anbieterpreise, Vertragsbedingungen und technische Mindestanforderungen können die tatsächlichen Werte verändern.

Beispielrechnung

Beispiel: 500 Einheiten Spitzenlast, 65 % stabile Grundlast, 85 % gewünschte RI-Abdeckung und 10 % Sicherheitsabschlag ergeben rund 249 reservierte Einheiten. Das entspricht etwa 49,7 % der prognostizierten Spitzenlast.

Tipps für bessere Ergebnisse

  • Nutze reale Abrechnungs- und Telemetriedaten statt grober Schätzwerte.
  • Trenne stabile Grundlast von kurzfristigen Spitzen.
  • Vergleiche mindestens ein konservatives und ein wachstumsstarkes Szenario.
  • Berücksichtige Datenverkehr, Support, Zusatzdienste und vertragliche Mindestabnahmen separat, wenn sie nicht in den Eingaben enthalten sind.
  • Aktualisiere die Annahmen nach Architektur- oder Preisänderungen.

Häufig gestellte Fragen

Warum sollte die Zielauslastung unter 100 % liegen?

Ein niedrigerer Zielwert schafft Puffer für Lastspitzen, Messfehler, Ausfälle und ungeplantes Wachstum. Die passende Reserve hängt von der Kritikalität des Workloads ab.

Wie wähle ich den Redundanz- oder Sicherheitsfaktor?

Er sollte aus deiner Ausfallstrategie, Failover-Architektur und den Wiederanlaufzielen abgeleitet werden, nicht aus einem pauschalen Branchenwert.

Soll ich Spitzenlast oder Durchschnittslast verwenden?

Für Kapazitätsplanung ist eine realistische Spitzenlast meist geeigneter. Für Commitments oder Reserved Instances ist dagegen die stabile Grundlast oft wichtiger.

Wie berücksichtige ich saisonales Wachstum?

Nutze eine prognostizierte Spitzenlast für die relevante Saison oder rechne mehrere Szenarien mit unterschiedlichen Wachstumsannahmen durch.

Warum kann die erforderliche Kapazität deutlich über der Spitzenlast liegen?

Redundanz und eine Zielauslastung unter 100 % erhöhen bewusst den Puffer, damit bei Ausfällen oder zusätzlichen Lasten noch Kapazität verfügbar bleibt.

Ergebniskennzahlen

KennzahlBedeutung
Stabile GrundlastWird aus den aktuellen Eingaben automatisch berechnet.
Flexible Restkapazität bis zur SpitzeWird aus den aktuellen Eingaben automatisch berechnet.
Reserved-Anteil an der SpitzeWird aus den aktuellen Eingaben automatisch berechnet.

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