#1856 · Rechner für Startups & SaaS

Kostenprognose für Spot Instances

Mit diesem Rechner prognostizierst du die laufenden Kosten einer Spot-Instance-Flotte. Die Schätzung berücksichtigt durchschnittliche parallele Instanzen, tägliche Laufzeit, Abrechnungstage, Spot-Preis, Wiederholungsaufwand durch Unterbrechungen und einen On-Demand-Vergleich. So wird sichtbar, ob der Preisvorteil auch nach operativem Overhead bestehen bleibt.

Rechner

Eingaben
Inst.
Std.
Tage
€/Std.
%
€/Std.
Monate

So verwendest du diesen Rechner

  1. Trage die Werte aus deinem realen Nutzungs- oder Planungszeitraum ein.
  2. Prüfe Einheiten, Zeitraum und Preisbasis auf Konsistenz.
  3. Klicke auf „Berechnen“ und vergleiche Haupt- sowie Nebenkennzahlen.
  4. Ändere kritische Annahmen, um alternative Szenarien zu prüfen.

Formel

Spot-Prognose = Instanzen × Stunden/Tag × Tage/Monat × Monate × Spot-Preis × (1 + Wiederholungsaufwand)

Was das Ergebnis bedeutet

Die Prognose zeigt den erwarteten Spot-Aufwand unter konstanten Durchschnittswerten. Der Vergleich mit On-Demand verwendet dieselbe Zahl an Instanzstunden.

Spot-Preise und Verfügbarkeit können schwanken. Für belastbare Budgets sollten mehrere Preis- und Unterbrechungsszenarien gerechnet werden.

Beispielrechnung

50 Instanzen × 18 Stunden × 30 Tage × 6 Monate = 162.000 Instanzstunden. Bei 0,04 € entstehen 6.480 € Rohkosten, mit 10 % Wiederholungsaufwand 7.128 €. On-Demand zu 0,12 € würde 19.440 € kosten.

Tipps für bessere Ergebnisse

  • Nutze einen gewichteten Durchschnittspreis aus deinem echten Nutzungsprofil.
  • Berechne ein konservatives Szenario mit höherem Spot-Preis.
  • Modelliere Wiederholungsaufwand separat, statt nur den Listenpreis zu vergleichen.
  • Vergleiche monatliche Prognose und Ist-Kosten regelmäßig.

Häufig gestellte Fragen

Wie kann ich schwankende Spot-Preise in der Prognose abbilden?

Berechne mehrere Szenarien mit einem niedrigen, mittleren und höheren durchschnittlichen Spot-Preis.

Was zählt zum Wiederholungsaufwand bei Spot Instances?

Dazu gehören zusätzliche Rechenstunden durch Unterbrechungen, Neustarts, Wiederholungen oder verlorene Arbeit seit dem letzten Checkpoint.

Warum verwendet der Vergleich dieselben Instanzstunden für On-Demand?

Damit der Preisunterschied isoliert betrachtet wird. Unterschiedliche Performance oder Instanzgrößen sollten vorher in vergleichbare Rechenstunden umgerechnet werden.

Kann ich den Rechner für einen Jahresforecast verwenden?

Ja. Setze den Prognosezeitraum auf zwölf Monate und verwende möglichst realistische Monatsdurchschnittswerte.

Sind Netzwerk- und Speicherkosten enthalten?

Nein. Der Rechner modelliert nur die Compute-Kosten aus den eingegebenen Stundenpreisen und dem Wiederholungsaufwand.

Kennzahlen im Überblick

KennzahlBedeutung
Spot-RohkostenKosten aus Instanzstunden und Spot-Preis.
Effektive PrognoseRohkosten inklusive Wiederholungsaufwand.
On-Demand-VergleichKosten derselben Instanzstunden zum On-Demand-Preis.

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