#1909 · Rechner für Steuern & Versicherungen

Nutzungsbasierte Kfz-Versicherung: Deckungsbedarf

Verbinde Fahrzeugwert und Fahrleistung zu einer nutzungsbezogenen Risikobetrachtung für eine Kfz-Versicherung. Der Rechner schätzt aus Kilometern, Schadenwahrscheinlichkeit je 10.000 Kilometer und typischer Schadenquote den erwarteten Jahresverlust und stellt ihn deinem selbst tragbaren Betrag sowie einer vorhandenen Deckung gegenüber.

Rechner

Deine Annahmen
Aktueller realistischer Fahrzeugwert.
km
Erwartete gefahrene Kilometer pro Jahr.
%
Modellannahme für einen versicherten Schaden pro 10.000 km.
%
Typischer finanzieller Schadenumfang.
Betrag, den du im Schadenfall selbst übernehmen kannst.
Vergleichbare vertraglich verfügbare Deckung.

So verwendest du diesen Rechner

  1. Gib Fahrzeugwert und erwartete Jahresfahrleistung ein.
  2. Lege eine eigene Schadenwahrscheinlichkeit je 10.000 Kilometer fest.
  3. Schätze den typischen Schadenanteil am Fahrzeugwert.
  4. Vergleiche typischen Schaden, Selbsttragung und vorhandene Deckung.

Formel

Jahreswahrscheinlichkeit = 1 − (1 − p10k)^(Jahreskilometer ÷ 10.000). Typischer Schaden = Fahrzeugwert × Schadenanteil. Deckungslücke = max(typischer Schaden − Selbsttragung − vorhandene Deckung, 0).

Was das Ergebnis bedeutet

Die Fahrleistung wird als Risikotreiber genutzt: Mit mehr Kilometern steigt die modellierte Wahrscheinlichkeit mindestens eines Schadens. Die Deckungslücke bezieht sich auf den von dir definierten typischen Schadenfall.

Telematik- und Usage-Based-Tarife verwenden eigene Modelle, Sensorwerte und Tarifregeln. Dieser Rechner bildet keine konkrete Versichererbewertung oder gesetzliche Mindestdeckung ab.

Beispielrechnung

Bei 22.000 € Fahrzeugwert, 12.000 km Jahresfahrleistung, 8 % Schadenwahrscheinlichkeit je 10.000 km und 15 % Schadenanteil ergibt sich eine modellierte Jahreswahrscheinlichkeit von rund 9,5 %. Der typische Schaden beträgt 3.300 € und der erwartete Jahresverlust rund 313 €. Bei 500 € Selbsttragung und 15.000 € vorhandener Deckung besteht in diesem typischen Szenario keine Deckungslücke.

Tipps für bessere Ergebnisse

  • Kilometerleistung realistisch und regelmäßig aktualisieren.
  • Versicherer-spezifische Telematikfaktoren nicht mit dieser vereinfachten Wahrscheinlichkeitsannahme verwechseln.
  • Deckungsgrenzen und Selbstbehalte aus dem tatsächlichen Vertrag übernehmen.
  • Haftpflicht- und Fahrzeugschäden getrennt bewerten.

Häufig gestellte Fragen

Wie beeinflusst die jährliche Fahrleistung den Deckungsbedarf einer nutzungsbasierten Kfz-Versicherung?

Mehr Fahrleistung erhöht in diesem Modell die kumulierte Wahrscheinlichkeit eines Schadenereignisses und damit den erwarteten Jahresverlust.

Wie wird die Schadenwahrscheinlichkeit aus Kilometern berechnet?

Der Rechner skaliert eine eingegebene Wahrscheinlichkeit je 10.000 Kilometer über die tatsächliche Jahresfahrleistung mit einer kumulierten Wahrscheinlichkeitsformel.

Ist die Wahrscheinlichkeit je 10.000 Kilometer ein Versichererwert?

Nein. Sie ist eine vom Nutzer eingetragene Modellannahme und sollte nur verwendet werden, wenn du dafür eine nachvollziehbare Datengrundlage hast.

Was bedeutet die Deckungslücke bei einem nutzungsbasierten Tarif?

Sie zeigt, welcher Teil des modellierten typischen Schadens nach Selbsttragung und eingetragener vorhandener Deckung unberücksichtigt bleibt.

Berücksichtigt der Rechner Fahrstil- oder Telematikdaten?

Nein. Geschwindigkeit, Bremsverhalten, Tageszeit und andere Telematikmerkmale werden nicht automatisch ausgewertet.

Ergebnis-Module

KennzahlBedeutung
HauptergebnisZentrale Kennzahl für die Entscheidung im gewählten Versicherungsszenario.
NebenkennzahlenZusätzliche Werte zu Risiko, Kosten, Deckung oder Budget.
AnnahmenAlle Ergebnisse beruhen auf den von dir eingegebenen Werten und vereinfachenden Modellannahmen.

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