#1928 · Rechner für Steuern & Versicherungen

Cyber-Schadenwahrscheinlichkeit schätzen

Erstelle eine transparente Szenarioschätzung für die jährliche Cyber-Schadenwahrscheinlichkeit. Aus einem selbst festgelegten Basisrisiko werden die Schutzwirkungen von Mehrfaktor-Authentifizierung, Sicherheitsschulungen und getesteten Backups über frei wählbare Reduktionsannahmen kombiniert.

Rechner

Basisrisiko und Schutzmaßnahmen
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Eigene Ausgangsschätzung ohne die unten modellierten Schutzwirkungen.
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Anteil relevanter Konten mit Mehrfaktor-Authentifizierung.
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Eigene Szenarioannahme, kein Branchenbenchmark.
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Anteil der Beschäftigten mit aktueller Sicherheitsschulung.
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Eigene Szenarioannahme.
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Anteil kritischer Systeme mit getesteter Wiederherstellung.
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Eigene Szenarioannahme für schadenrelevante Ereignisse.

So verwendest du diesen Rechner

  1. Trage deine eigenen Vertrags-, Budget- und Risikowerte ein.
  2. Prüfe Einheiten und Prozentangaben sorgfältig.
  3. Klicke auf „Berechnen“ und vergleiche Haupt- und Nebenresultate.
  4. Ändere kritische Annahmen, um alternative Szenarien zu testen.

Formel

Angepasstes Risiko = Basisrisiko × (1 − MFA-Abdeckung × MFA-Reduktion) × (1 − Schulungsabdeckung × Schulungsreduktion) × (1 − Backup-Abdeckung × Backup-Reduktion).

Was das Ergebnis bedeutet

Das Ergebnis ist eine Sensitivitätsrechnung auf Basis deiner Annahmen. Die Multiplikation verhindert, dass einzelne Reduktionswerte einfach addiert und dadurch über 100 % hinaus aufsummiert werden.

Die tatsächliche Cyberwahrscheinlichkeit lässt sich nicht allein aus drei Kontrollen bestimmen. Verwende den Rechner zum Szenariovergleich, nicht als versicherungsmathematische Prognose.

Beispielrechnung

Bei 20 % Basisrisiko, 90 % MFA-Abdeckung mit 30 % Reduktionsannahme, 80 % Schulung mit 15 % und 90 % Backups mit 10 % sinkt das Szenariorisiko auf rund 11,7 % pro Jahr.

Tipps für bessere Ergebnisse

  • Nutze möglichst eigene Vertragsdaten statt pauschaler Annahmen.
  • Rechne mindestens ein Basis-, ein vorsichtiges und ein Stressszenario.
  • Prüfe Selbstbehalte, Sublimits und Ausschlüsse getrennt vom reinen Zahlenvergleich.
  • Halte Wahrscheinlichkeit und Schadenshöhe als getrennte Annahmen fest.
  • Dokumentiere, wann du Eingabewerte zuletzt aktualisiert hast.

Häufig gestellte Fragen

Wie kann ich die Cyber-Schadenwahrscheinlichkeit ohne Branchenbenchmark schätzen?

Starte mit einer eigenen Basisannahme aus internen Vorfällen oder Risikobewertungen und teste transparent, wie Schutzmaßnahmen das Szenario verändern.

Warum werden die Risikoreduktionen multipliziert statt addiert?

Weil jede Maßnahme auf das jeweils verbleibende Risiko wirkt. Das reduziert die Gefahr unrealistischer Gesamtreduktionen über 100 %.

Was bedeutet 100 Prozent MFA-Abdeckung im Rechner?

Alle für das Szenario relevanten Konten werden als durch Mehrfaktor-Authentifizierung geschützt angenommen; die tatsächliche Wirkung hängt von Implementierung und Angriffsart ab.

Kann ein Backup die Eintrittswahrscheinlichkeit eines Cyberangriffs senken?

Backups verhindern nicht jeden Angriff. Im Rechner steht die Eingabe für eine angenommene Reduktion schadenrelevanter Ereignisse oder Folgen und sollte entsprechend vorsichtig gewählt werden.

Wie nutze ich den Rechner für ein Worst-Case-Szenario?

Erhöhe das Basisrisiko oder senke die angenommenen Kontrollwirkungen und vergleiche das Ergebnis mit deinem Basisszenario.

Ergebniskennzahlen

KennzahlFunktion
Kombinierte RisikoreduktionWird aus deinen Eingaben direkt berechnet und dient dem Szenariovergleich.
Verbleibender RisikoanteilWird aus deinen Eingaben direkt berechnet und dient dem Szenariovergleich.
Wahrscheinlichkeit ohne SchadenWird aus deinen Eingaben direkt berechnet und dient dem Szenariovergleich.

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