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Risikorechner für AML-Sanktionen

Dieser Rechner erstellt eine transparente Szenarioschätzung für das finanzielle Sanktionsrisiko aus AML-Sanktionen. Er kombiniert Fallzahl, maximale Sanktion, Eintrittswahrscheinlichkeit, Schweregrad und risikomindernde Kontrollen zu einem erwarteten Expositionswert.

Rechner

Sanktionsrisiko
Fälle
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So verwendest du diesen Rechner

  1. Zahl relevanter Fälle festlegen.
  2. Theoretische maximale Sanktion je Fall eintragen.
  3. Eintrittswahrscheinlichkeit und Schweregrad als Szenarioannahmen angeben.
  4. Wirkung vorhandener Kontrollen als Risikominderung ergänzen.
  5. Erwartete Exposition mit Alternativszenarien vergleichen.

Formel

Erwartete Exposition = Fälle × Maximalsanktion × Schweregrad × Wahrscheinlichkeit × (1 − Risikominderung)

Was das Ergebnis bedeutet

Das Hauptergebnis ist ein risikogewichteter Szenariowert. Brutto- und gewichtete Exposition zeigen, wie stark einzelne Modellannahmen den Wert reduzieren.

Dies ist keine Rechtsberatung und keine Prognose einer tatsächlichen Behördenentscheidung. Verwende keine pauschalen gesetzlichen Höchstbeträge ohne Prüfung des anwendbaren Rechts.

Beispielrechnung

5 Fälle × 100.000 € × 60 % Schweregrad × 20 % Wahrscheinlichkeit × 65 % Restrisiko ergeben eine erwartete Exposition von 39.000 €.

Tipps für bessere Ergebnisse

  • Dokumentiere jede Annahme und ihre Quelle.
  • Rechne ein konservatives und ein realistisches Szenario.
  • Trenne finanzielle Sanktionen von Rechts-, Remediation- und Reputationskosten.
  • Aktualisiere die Modellannahmen nach neuen Kontrollergebnissen.

Häufig gestellte Fragen

Wie kann ich die erwartete Exposition aus AML-Sanktionen schätzen?

Multipliziere die Zahl relevanter Fälle mit einer maximalen Sanktion und gewichte das Ergebnis mit Eintrittswahrscheinlichkeit, Schweregrad und der geschätzten Wirkung vorhandener Kontrollen.

Was bedeutet die Eintrittswahrscheinlichkeit im Sanktionsrisiko?

Sie bildet deine Szenarioannahme dafür ab, wie wahrscheinlich eine finanzielle Sanktion im betrachteten Fall tatsächlich wird. Verwende dokumentierte interne oder externe Risikoeinschätzungen statt pauschaler Werte.

Wie sollte der Schweregrad angesetzt werden?

Der Schweregrad kann genutzt werden, um abzubilden, dass nicht jeder Fall zur theoretischen Höchstsanktion führt. Er ist eine Modellannahme und sollte nachvollziehbar dokumentiert werden.

Was bedeutet Risikominderung durch Kontrollen?

Dieser Faktor reduziert die modellierte Exposition um die erwartete Wirksamkeit präventiver und detektiver Kontrollen. Er sollte nicht mit einer rechtlich garantierten Reduktion verwechselt werden.

Kann der Rechner tatsächliche Bußgelder oder Behördenentscheidungen vorhersagen?

Nein. Er ist ein Szenario- und Planungswerkzeug. Tatsächliche Sanktionen hängen von Rechtsgrundlage, Behörde, Sachverhalt, Kooperation und weiteren Faktoren ab.

Kennzahlen im Überblick

KennzahlBedeutung
BruttoexpositionFälle × theoretische Maximalsanktion
Gewichtete ExpositionBruttoexposition × Schweregrad
Erwartete ExpositionGewichtete Exposition × Wahrscheinlichkeit × Restrisiko

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