#2011 · Rechner für Recht & Compliance

Prüfkapazitätsrechner für Barrierefreiheits-Compliance

Dieser Rechner schätzt, wie viele Barrierefreiheitsprüfungen ein Team in einem gewählten Zeitraum realistisch bearbeiten kann. Er berücksichtigt Teamgröße, verfügbare Arbeitszeit, produktive Auslastung und durchschnittliche Prüfdauer und zeigt zusätzlich Tageskapazität, Gesamtstunden und den voraussichtlichen Abbau eines vorhandenen Rückstands.

Rechner

Kapazitätsannahmen
Personen
Aktiv verfügbare Prüfende im betrachteten Team.
Std.
Planbare Arbeitszeit pro Person.
%
Anteil der Arbeitszeit, der tatsächlich für Prüfungen genutzt wird.
Min.
Mittlere Bearbeitungszeit pro Prüfung.
Tage
Anzahl der Arbeitstage im Planungszeitraum.
Fälle
Noch nicht bearbeitete Prüfungen.

So verwendest du diesen Rechner

  1. Trage Teamgröße und verfügbare Arbeitszeit ein.
  2. Schätze den realistisch produktiven Anteil der Arbeitszeit.
  3. Gib die durchschnittliche Prüfdauer und den Planungszeitraum an.
  4. Ergänze optional den aktuellen Rückstand und starte die Berechnung.

Formel

Tageskapazität = Prüfende × Stunden/Tag × 60 × Auslastung ÷ Minuten je Prüfung
Zeitraumskapazität = Tageskapazität × Arbeitstage

Was das Ergebnis bedeutet

Die Hauptzahl zeigt die rechnerisch bearbeitbare Zahl von Prüfungen im gewählten Zeitraum. Die Zusatzwerte machen sichtbar, wie stark Auslastung und Prüfdauer die Tagesleistung und einen vorhandenen Rückstand beeinflussen.

Plane eine Sicherheitsreserve ein, wenn Prüfungen stark in ihrer Komplexität schwanken oder regelmäßig Nacharbeit entsteht.

Beispielrechnung

Beispiel: 4 Prüfende × 7,5 Stunden × 60 × 70 % ÷ 45 Minuten = 28 Prüfungen pro Tag. Über 20 Arbeitstage ergibt das rechnerisch 560 Prüfungen.

Tipps für bessere Ergebnisse

  • Nutze gemessene Median- oder Durchschnittszeiten statt Wunschwerte.
  • Ziehe Meetings, Schulungen und Dokumentationszeit über die Auslastung ab.
  • Berechne getrennte Szenarien für einfache und komplexe Prüfungen.
  • Überprüfe die Annahmen regelmäßig anhand tatsächlich abgeschlossener Fälle.

Häufig gestellte Fragen

Wie berechne ich die tägliche Kapazität für Barrierefreiheitsprüfungen?

Multipliziere die Zahl der Prüfenden mit den verfügbaren Stunden pro Tag und der produktiven Auslastung. Teile die produktiven Minuten anschließend durch die durchschnittliche Minutenanzahl je Prüfung.

Wie wirkt sich eine längere Prüfdauer auf den Rückstand aus?

Eine längere durchschnittliche Prüfdauer senkt die Zahl der bearbeitbaren Fälle pro Tag und verlängert damit die Zeit, die zum Abbau eines bestehenden Rückstands benötigt wird.

Soll ich Meetings und Dokumentation in die Auslastung einrechnen?

Ja. Die Auslastung sollte nur den Anteil der Arbeitszeit abbilden, der tatsächlich für die Prüfungen verfügbar ist. Meetings, Schulungen und Dokumentation reduzieren diesen Anteil.

Kann ich Teilzeitkräfte mit diesem Rechner abbilden?

Ja. Verwende entweder eine angepasste durchschnittliche Stundenzahl pro prüfender Person oder rechne Teilzeitkräfte in eine entsprechende Vollzeitäquivalent-Zahl um.

Warum ist die berechnete Kapazität nur eine Planungsschätzung?

Prüfkomplexität, Nacharbeit, Eskalationen und ungleich verteilte Fälle können die tatsächliche Leistung verändern. Der Rechner dient daher der Kapazitätsplanung, nicht als Leistungszusage.

Kapazitätskennzahlen

KennzahlBedeutung
TageskapazitätRechnerisch bearbeitbare Prüfungen je Arbeitstag
Produktive StundenFür Prüfungen verfügbare Teamzeit im Zeitraum
RückstandstageBenötigte Arbeitstage zum Abbau des angegebenen Rückstands

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