#2430 · Rechner für Gesundheit & Fitness

Wartezeitrechner für Krankenhausbetten

Schätze, wie lange wartende Patientinnen und Patienten bis zur nächsten verfügbaren Bettenkapazität rechnen müssen. Der Rechner kombiniert vorhandene Betten, aktuell belegte Betten, Warteschlange und durchschnittliche Verweildauer zu einer einfachen operativen Näherung. Er eignet sich für Kapazitätsplanung und Schichtbesprechungen, ersetzt aber kein detailliertes Warteschlangenmodell oder klinische Priorisierung.

Rechner

Betriebsdaten
Betten
Nur tatsächlich nutzbare Betten eintragen.
Betten
Belegte Betten zum Betrachtungszeitpunkt.
Personen
Personen, die auf ein Bett warten.
Std.
Mittlere Belegungsdauer pro Aufnahme.

So verwendest du diesen Rechner

  1. Alle Eingabewerte auf denselben Betrachtungszeitraum beziehen.
  2. Nur tatsächlich verfügbare Kapazitäten und realistische Durchschnittszeiten eintragen.
  3. Auf „Berechnen“ klicken und Hauptwert sowie Nebenkennzahlen prüfen.
  4. Mindestens ein zweites Szenario für Spitzenlast oder geringere Kapazität rechnen.

Formel

Geschätzte Wartezeit = max(0, Wartende − freie Betten) ÷ (betreibbare Betten ÷ mittlere Verweildauer).

Alle Größen werden vor der Anzeige mit den eingegebenen Einheiten berechnet; Prozentwerte werden intern als Anteile verwendet.

Was das Ergebnis bedeutet

Ein Wert von 0 Stunden bedeutet, dass die aktuell freie Kapazität die Warteschlange aufnehmen kann. Positive Werte zeigen, wie viel Zeit die verbleibende Warteschlange bei gleichmäßigem Bettenumschlag rechnerisch benötigt.

Die Rechnung ist eine operative Näherung. Triage, Fachabteilungen, Isolationsbedarf, Entlassungszeiten und reale Ankunftsmuster können die tatsächliche Wartezeit deutlich verändern.

Beispielrechnung

Bei 40 Betten, 38 belegten Betten, 8 Wartenden und 48 Stunden mittlerer Verweildauer sind 2 Betten sofort frei. Für die übrigen 6 Personen ergibt sich bei 0,833 Betten pro Stunde ein Richtwert von rund 7,2 Stunden.

Tipps für bessere Ergebnisse

  • Nur tatsächlich besetzbare Betten eintragen.
  • Verweildauer regelmäßig mit aktuellen Daten aktualisieren.
  • Wartende nach Fachbereich oder Versorgungsniveau getrennt betrachten.
  • Spitzenzeiten separat modellieren.
  • Die Schätzung nicht für individuelle klinische Entscheidungen verwenden.

Häufig gestellte Fragen

Welche Daten brauche ich für den Wartezeitrechner für Krankenhausbetten?

Trage die im Rechner genannten Kapazitäts-, Zeit- und Mengendaten für denselben Betrachtungszeitraum ein. Verwende möglichst aktuelle interne Betriebsdaten.

Wie zuverlässig ist das Ergebnis für die reale Krankenhausplanung?

Das Ergebnis ist eine rechnerische Näherung. Triage, Qualifikationsmix, Fachbereichsgrenzen, Ausfälle und unregelmäßige Nachfrage können zu Abweichungen führen.

Berücksichtigt die Schätzung neu hinzukommende Patientinnen und Patienten?

Nein. Die Wartezeit wird aus der aktuell eingegebenen Warteschlange und dem daraus abgeleiteten mittleren Durchsatz geschätzt. Zusätzliche Zugänge müssen in einem separaten Szenario berücksichtigt werden.

Warum kann das reale Ergebnis trotz gleicher Eingaben abweichen?

Reale Abläufe sind nicht gleichmäßig. Gleichzeitig eintreffende Fälle, Prioritäten, Reinigung, Übergaben, Personalengpässe oder besonders komplexe Behandlungen verändern den tatsächlichen Durchsatz.

Eignet sich der Rechner für individuelle medizinische Entscheidungen?

Nein. Der Rechner unterstützt ausschließlich operative Kapazitäts- und Ressourcenplanung und ersetzt keine klinische Beurteilung oder individuelle medizinische Entscheidung.

Planungskennzahlen

KennzahlPlanungsnutzen
HauptwertZentrale Ergebnisgröße des Rechners
NebenkennzahlenKapazität, Auslastung oder Durchsatz zur Einordnung
SzenariovergleichAuswirkung veränderter Eingaben auf den Betrieb

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