#2439 · Rechner für Gesundheit & Fitness

Patientenkapazitätsrechner für den OP

Berechne die planbare Fallkapazität eines Operationsbereichs aus Anzahl nutzbarer Säle, täglicher Betriebszeit, durchschnittlicher Operationsdauer, Wechselzeit und Zielauslastung. Der Rechner macht sichtbar, wie stark längere Fälle oder Turnover-Zeiten die tägliche Fallzahl begrenzen und wie viel rechnerische Reserve zur theoretischen Maximalleistung bleibt.

Rechner

Betriebsdaten
Säle
Parallel nutzbare Operationssäle.
Std.
Planbare OP-Zeit pro Saal und Tag.
Min.
Durchschnittliche Zeit des Eingriffs.
Min.
Reinigung, Vorbereitung und Wechsel zwischen Fällen.
%
Geplanter Nutzungsgrad der verfügbaren Saalzeit.

So verwendest du diesen Rechner

  1. Alle Eingabewerte auf denselben Betrachtungszeitraum beziehen.
  2. Nur tatsächlich verfügbare Kapazitäten und realistische Durchschnittszeiten eintragen.
  3. Auf „Berechnen“ klicken und Hauptwert sowie Nebenkennzahlen prüfen.
  4. Mindestens ein zweites Szenario für Spitzenlast oder geringere Kapazität rechnen.

Formel

Planbare OP-Fälle = OP-Säle × Betriebsstunden ÷ ((Operationsdauer + Wechselzeit) ÷ 60) × Zielauslastung.

Alle Größen werden vor der Anzeige mit den eingegebenen Einheiten berechnet; Prozentwerte werden intern als Anteile verwendet.

Was das Ergebnis bedeutet

Das Ergebnis ist eine durchschnittliche Fallkapazität pro Tag. Je heterogener die Eingriffe, desto stärker sollte die Planung mit Fallgruppen oder Operationsklassen verfeinert werden.

Notfälle, Anästhesiezeiten, Aufwachraumkapazität, Sterilgut, Personal und fallbezogene Überziehungen können die reale OP-Kapazität zusätzlich begrenzen.

Beispielrechnung

6 Säle mit je 10 Stunden, 110 Minuten Operationsdauer und 30 Minuten Wechselzeit ergeben einen Zyklus von 2,33 Stunden. Theoretisch sind 25,7 Fälle möglich; bei 85 % Zielauslastung rund 21,9 Fälle pro Tag.

Tipps für bessere Ergebnisse

  • Fallgruppen mit ähnlicher Dauer bündeln.
  • Wechselzeiten separat optimieren.
  • Überziehungen in der Zielauslastung berücksichtigen.
  • Personal- und Aufwachraumkapazität mitprüfen.
  • Notfallreserve nicht mit regulären Fällen verplanen.

Häufig gestellte Fragen

Welche Daten brauche ich für den Patientenkapazitätsrechner für den OP?

Trage die im Rechner genannten Kapazitäts-, Zeit- und Mengendaten für denselben Betrachtungszeitraum ein. Verwende möglichst aktuelle interne Betriebsdaten.

Wie zuverlässig ist das Ergebnis für die reale Krankenhausplanung?

Das Ergebnis ist eine rechnerische Näherung. Triage, Qualifikationsmix, Fachbereichsgrenzen, Ausfälle und unregelmäßige Nachfrage können zu Abweichungen führen.

Soll die Wechselzeit zwischen zwei Operationen eingerechnet werden?

Ja. Reinigung, Vorbereitung und notwendige Übergaben blockieren den OP-Saal ebenfalls. Deshalb wird die Wechselzeit zum mittleren Fallzyklus addiert.

Warum kann das reale Ergebnis trotz gleicher Eingaben abweichen?

Reale Abläufe sind nicht gleichmäßig. Gleichzeitig eintreffende Fälle, Prioritäten, Reinigung, Übergaben, Personalengpässe oder besonders komplexe Behandlungen verändern den tatsächlichen Durchsatz.

Eignet sich der Rechner für individuelle medizinische Entscheidungen?

Nein. Der Rechner unterstützt ausschließlich operative Kapazitäts- und Ressourcenplanung und ersetzt keine klinische Beurteilung oder individuelle medizinische Entscheidung.

Planungskennzahlen

KennzahlPlanungsnutzen
HauptwertZentrale Ergebnisgröße des Rechners
NebenkennzahlenKapazität, Auslastung oder Durchsatz zur Einordnung
SzenariovergleichAuswirkung veränderter Eingaben auf den Betrieb

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