#2440 · Rechner für Gesundheit & Fitness

Wartezeitrechner für Operationen

Schätze die rechnerische Wartezeit einer OP-Warteliste aus Zahl der wartenden Fälle, aktiven OP-Sälen, täglichen Betriebsstunden, mittlerer Fall- plus Wechselzeit und OP-Tagen pro Woche. Das Ergebnis zeigt, wie viele Wochen die aktuelle Warteliste bei konstantem Durchsatz beanspruchen würde, ohne neue Zugänge einzurechnen.

Rechner

Betriebsdaten
Fälle
Aktuell wartende planbare Operationen.
Säle
Parallel nutzbare Säle.
Std.
Regulär planbare tägliche OP-Zeit.
Min.
Durchschnittliche Dauer des Eingriffs.
Min.
Zeit zwischen zwei Fällen.
Tage
Reguläre Betriebstage pro Woche.

So verwendest du diesen Rechner

  1. Alle Eingabewerte auf denselben Betrachtungszeitraum beziehen.
  2. Nur tatsächlich verfügbare Kapazitäten und realistische Durchschnittszeiten eintragen.
  3. Auf „Berechnen“ klicken und Hauptwert sowie Nebenkennzahlen prüfen.
  4. Mindestens ein zweites Szenario für Spitzenlast oder geringere Kapazität rechnen.

Formel

Wartezeit in Wochen = Wartelistenfälle ÷ [OP-Säle × Tagesstunden ÷ Fallzyklus × OP-Tage pro Woche].

Alle Größen werden vor der Anzeige mit den eingegebenen Einheiten berechnet; Prozentwerte werden intern als Anteile verwendet.

Was das Ergebnis bedeutet

Der Wert beschreibt, wie lange der aktuelle Bestand an wartenden Fällen bei konstantem Durchsatz theoretisch zur vollständigen Abarbeitung benötigt.

Neue Zugänge, Prioritäten, Notfälle, Ausfälle, unterschiedliche Operationsdauern und klinische Dringlichkeit sind nicht enthalten. Die Zahl darf nicht als individuelle Wartezeitgarantie verstanden werden.

Beispielrechnung

180 wartende Fälle, 6 Säle, 10 Stunden täglich, 110 Minuten Eingriff und 30 Minuten Wechsel ergeben 25,7 Fälle pro Tag. Bei 5 OP-Tagen sind das rund 128,6 Fälle pro Woche und etwa 1,40 Wochen für die bestehende Liste.

Tipps für bessere Ergebnisse

  • Neue Wartelistenzugänge separat modellieren.
  • Fallgruppen nach Dauer und Priorität trennen.
  • Notfallreserve von der regulären Kapazität abziehen.
  • Überziehungen und Ausfalltage berücksichtigen.
  • Den Wert als Kapazitätsindikator, nicht als Patientenzusage verwenden.

Häufig gestellte Fragen

Welche Daten brauche ich für den Wartezeitrechner für Operationen?

Trage die im Rechner genannten Kapazitäts-, Zeit- und Mengendaten für denselben Betrachtungszeitraum ein. Verwende möglichst aktuelle interne Betriebsdaten.

Wie zuverlässig ist das Ergebnis für die reale Krankenhausplanung?

Das Ergebnis ist eine rechnerische Näherung. Triage, Qualifikationsmix, Fachbereichsgrenzen, Ausfälle und unregelmäßige Nachfrage können zu Abweichungen führen.

Berücksichtigt die Schätzung neu hinzukommende Patientinnen und Patienten?

Nein. Die Wartezeit wird aus der aktuell eingegebenen Warteschlange und dem daraus abgeleiteten mittleren Durchsatz geschätzt. Zusätzliche Zugänge müssen in einem separaten Szenario berücksichtigt werden.

Warum kann das reale Ergebnis trotz gleicher Eingaben abweichen?

Reale Abläufe sind nicht gleichmäßig. Gleichzeitig eintreffende Fälle, Prioritäten, Reinigung, Übergaben, Personalengpässe oder besonders komplexe Behandlungen verändern den tatsächlichen Durchsatz.

Eignet sich der Rechner für individuelle medizinische Entscheidungen?

Nein. Der Rechner unterstützt ausschließlich operative Kapazitäts- und Ressourcenplanung und ersetzt keine klinische Beurteilung oder individuelle medizinische Entscheidung.

Planungskennzahlen

KennzahlPlanungsnutzen
HauptwertZentrale Ergebnisgröße des Rechners
NebenkennzahlenKapazität, Auslastung oder Durchsatz zur Einordnung
SzenariovergleichAuswirkung veränderter Eingaben auf den Betrieb

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