#2449 · Rechner für Gesundheit & Fitness

Patientenkapazitätsrechner für Radiologieeinheiten

Dieser Rechner schätzt, wie viele Patienten einer Radiologieeinheit innerhalb eines Arbeitstages verarbeiten kann. Die Kapazität ergibt sich aus der Zahl parallel nutzbarer Geräte, der täglichen Betriebszeit, der durchschnittlichen Belegungs- oder Bearbeitungszeit je Patienten und einem Effizienzfaktor für realistische Prozessverluste. Zusätzlich werden Bruttokapazität, effektive Kapazitätsstunden und Durchsatz je Stunde angezeigt. Die Berechnung eignet sich für Szenarien, nicht als klinische Leistungsnorm.

Rechner

Eingaben
Gleichzeitig nutzbare Arbeitsplätze oder Geräte.
h
Verfügbare Zeit je Einheit.
min
Durchschnittliche Prozess- oder Belegungszeit.
%
Anteil der theoretischen Zeit, der tatsächlich für den Durchsatz verfügbar ist.

So verwendest du diesen Rechner

  1. Die Zahl parallel nutzbarer Einheiten eingeben.
  2. Die tägliche Betriebszeit je Einheit festlegen.
  3. Die durchschnittliche Prozessdauer je Patient oder Probe angeben.
  4. Einen realistischen Effizienzfaktor für Wechsel, Leerlauf und Störungen wählen.
  5. Kapazität mit Nachfrage und Personalverfügbarkeit vergleichen.

Formel

Kapazität pro Tag = Geräte × Betriebsstunden × 60 ÷ Minuten je Patienten × Prozesseffizienz

Die Prozesseffizienz wird als Dezimalwert eingesetzt, zum Beispiel 80 % = 0,80.

Was das Ergebnis bedeutet

Die effektive Tageskapazität ist ein theoretisch abgeleiteter Durchsatz unter den eingegebenen Prozessbedingungen. Sie ist besonders für Szenariovergleiche geeignet, etwa bei längeren Öffnungszeiten oder kürzeren Prozesszeiten.

Der Rechner unterstellt einen gleichmäßigen Fluss. Vor- und Nachbereitung, Materialengpässe, Prioritätsfälle, Qualitätskontrollen oder Personalengpässe müssen im Effizienzfaktor oder separat berücksichtigt werden.

Beispielrechnung

Mit 3 parallelen Geräte, 10 Betriebsstunden, 25 Minuten je Patienten und 80 % Effizienz beträgt die Bruttokapazität 72,0 Patienten. Effektiv ergeben sich 57,6 Patienten pro Tag beziehungsweise 5,76 pro Betriebsstunde.

Tipps für bessere Ergebnisse

  • Nutze reale Median- oder Durchschnittszeiten aus vergleichbaren Fällen.
  • Rechne ein Basisszenario und ein Spitzenszenario getrennt.
  • Prüfe, ob Personal oder Raumkapazität vor der Gerätekapazität zum Engpass wird.
  • Senke den Effizienzfaktor, wenn häufige Wechsel oder Störungen auftreten.
  • Vergleiche errechnete Kapazität regelmäßig mit tatsächlich erreichten Durchsätzen.

Häufig gestellte Fragen

Was bedeutet der Effizienzfaktor bei der Kapazitätsberechnung?

Er reduziert die rein theoretisch nutzbare Zeit um Prozessverluste wie Wechsel, kurze Unterbrechungen oder sonstige nicht produktive Abschnitte.

Wie wird die Zahl paralleler Geräte berücksichtigt?

Jede parallele Einheit stellt innerhalb der Betriebszeit eigene Kapazitätsminuten bereit. Deshalb steigt die theoretische Kapazität proportional mit ihrer Anzahl.

Welche Zeit sollte ich je Patienten verwenden?

Verwende einen repräsentativen Durchschnitt oder Median aus vergleichbaren Prozessen. Bei stark unterschiedlichen Fallarten sind getrennte Szenarien sinnvoll.

Kann die reale Kapazität niedriger als das Ergebnis sein?

Ja. Personalengpässe, Material, Prioritätsfälle, Qualitätskontrollen oder ungleichmäßige Nachfrage können den realen Durchsatz reduzieren.

Kann ich mit dem Rechner verlängerte Öffnungszeiten simulieren?

Ja. Ändere die Betriebsstunden und lasse alle anderen Annahmen konstant, um den isolierten Kapazitätseffekt einer längeren Betriebszeit zu sehen.

Kennzahlen im Überblick

KennzahlBedeutung
HauptergebnisDirekte operative Kennzahl aus den eingegebenen Annahmen
SekundärwerteKapazität, Auslastung oder Zeitwirkung zur Einordnung des Hauptergebnisses

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