#2459 · Rechner für Gesundheit & Fitness

Patientenkapazität für Telemedizin Rechner

Dieser Rechner schätzt, wie viele telemedizinische Konsultationen ein Team pro Tag abwickeln kann. Grundlage sind Zahl der Behandelnden, verfügbare Sprechstunden, durchschnittliche Besuchsdauer, Anteil administrativer Zeit und ein gewünschter Auslastungsgrad. Das Ergebnis zeigt eine realistischere operative Kapazität als eine reine Division der Kalenderzeit durch die Terminlänge.

Rechner

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So verwendest du diesen Rechner

  1. Trage die benötigten Eingabewerte ein.
  2. Prüfe, ob alle Werte denselben Planungszeitraum und passende Einheiten verwenden.
  3. Klicke auf Berechnen.
  4. Vergleiche Hauptresultat, Zusatzkennzahlen und Interpretation.
  5. Ändere einzelne Annahmen, um alternative Szenarien zu prüfen.

Formel

Verfügbare klinische Minuten = Behandelnde × Sprechstunden × 60 × (1 − Administrationsanteil). Nutzbare Terminminuten = klinische Minuten × Zielauslastung. Patientenkapazität = nutzbare Terminminuten ÷ Besuchsdauer.

Was das Ergebnis bedeutet

Das Hauptresultat fasst die eingegebenen Betriebsannahmen zu einer direkt nutzbaren Planungskennzahl zusammen. Zusatzwerte zeigen, welche Größen den Wert bestimmen und wo Puffer oder Engpässe entstehen.

Die Berechnung ist eine operative Schätzung auf Basis der eingegebenen Annahmen. Lokale Abläufe, Qualifikationsanforderungen und verbindliche Vorgaben können abweichen.

Beispielrechnung

6 Behandelnde mit je 7,5 Sprechstunden ergeben 45 Stunden. Nach 18 % administrativer Zeit bleiben 36,9 klinische Stunden. Bei 90 % Zielauslastung und 20 Minuten je Termin sind 99 vollständige Termine pro Tag planbar.

Tipps für bessere Ergebnisse

  • Verwende möglichst eigene Durchschnittswerte aus einem repräsentativen Zeitraum.
  • Trenne stark unterschiedliche Leistungsarten in separate Szenarien.
  • Prüfe Spitzenzeiten zusätzlich zu Tagesdurchschnitten.
  • Dokumentiere Reserven und Puffer, damit sie nicht doppelt berücksichtigt werden.
  • Vergleiche Ist-Werte regelmäßig mit der Schätzung und passe Annahmen an.

Häufig gestellte Fragen

Warum wird administrative Zeit separat abgezogen?

Dokumentation, Nachrichten und organisatorische Aufgaben verbrauchen Zeit, in der keine Konsultation stattfindet.

Was bewirkt eine Zielauslastung unter 100 %?

Sie lässt einen Puffer für Verzögerungen, kurzfristige Zusatzaufgaben oder schwankende Terminlängen.

Soll Nachbereitung in der Besuchsdauer oder Administration stecken?

Verwende eine konsistente Logik. Terminbezogene Nachbereitung kann zur Besuchsdauer zählen; allgemeine Aufgaben passen eher in den Administrationsanteil.

Kann ich unterschiedliche Terminarten gemeinsam berechnen?

Mit einer gewichteten Durchschnittsdauer ist das möglich. Bei stark unterschiedlichen Formaten sind getrennte Kapazitätsrechnungen genauer.

Ist die berechnete Kapazität eine Terminempfehlung?

Nein. Sie ist eine operative Schätzung und berücksichtigt keine individuellen Versorgungsstandards, Pausenregelungen oder klinischen Prioritäten.

Eingaben im Überblick

Behandelnde PersonenStandardwert 6
Sprechstunden je Person und TagStandardwert 7.5 Std.
Durchschnittliche BesuchsdauerStandardwert 20 min
Administrativer ZeitanteilStandardwert 18 %

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