#569 · Rechner für Steuern & Versicherungen

Erbschaftsteuer-Rechner

Dieser Erbschaftsteuer-Rechner hilft dir, eine steuerliche Belastung mit transparenten, frei anpassbaren Annahmen zu schätzen. Statt veränderliche nationale Sätze fest einzubauen, gibst du die für deinen Fall relevanten Beträge und Prozentsätze selbst ein. Das Ergebnis zeigt neben dem Hauptwert mehrere Kennzahlen, damit du die Wirkung von Freibeträgen, Kosten und Steuersätzen besser einordnen kannst.

Rechner

Eigene Annahmen
%

So verwendest du diesen Rechner

  1. Trage die Ausgangsbeträge und gegebenenfalls Kosten oder Freibeträge ein.
  2. Gib den für deine Situation passenden Steuersatz oder Rücklagesatz ein.
  3. Klicke auf „Berechnen“ und prüfe Hauptwert sowie Nebenkennzahlen.
  4. Vergleiche bei Bedarf mehrere Szenarien mit unterschiedlichen Steuersätzen oder Freibeträgen.

Formel

Nettoerwerb = max(0, Erwerbswert − abziehbare Verbindlichkeiten). Steuerpflichtiger Erwerb = max(0, Nettoerwerb − Freibetrag). Steuer = steuerpflichtiger Erwerb × Steuersatz.

Was das Ergebnis bedeutet

Der Hauptwert zeigt die geschätzte Erbschaftsteuer. Die Nebenwerte trennen Nettoerwerb, steuerpflichtigen Erwerb nach Freibetrag und den verbleibenden Erwerb nach Steuer.

Die Berechnung ist eine Schätzung. Tatsächliche Steuerregeln, Freibeträge und Sonderfälle hängen von Land, Steuerjahr und persönlicher Situation ab.

Beispielrechnung

Bei 200.000 € Erwerb, 20.000 € Verbindlichkeiten, 100.000 € Freibetrag und 15 % Steuersatz sind 80.000 € steuerpflichtig. Die geschätzte Steuer beträgt 12.000 €.

Tipps für bessere Ergebnisse

  • Verwende Beträge und Steuersätze aus derselben Periode und derselben Währung.
  • Prüfe Freibeträge und Abzüge für das konkrete Steuerjahr und deine persönliche Situation.
  • Teste ein konservatives und ein optimistisches Szenario, wenn der endgültige Satz noch unklar ist.
  • Runde Eingaben möglichst erst bei der Anzeige, nicht bereits bei der Datenerfassung.
  • Nutze das Ergebnis als Planungswert und nicht als verbindliche Steuerfestsetzung.

Häufig gestellte Fragen

Wie berücksichtige ich einen persönlichen Freibetrag bei der Erbschaftsteuer?

Trage den nach deinem Verhältnis zum Erblasser und der geltenden Rechtsordnung anwendbaren Freibetrag ein. Er wird nach den angegebenen Verbindlichkeiten abgezogen.

Kann ich Nachlassschulden vom Erbe abziehen?

Der Rechner bietet dafür das Feld „Abziehbare Nachlassverbindlichkeiten“. Ob einzelne Schulden steuerlich abzugsfähig sind, muss separat geprüft werden.

Wie gehe ich mit progressiven Erbschaftsteuersätzen um?

Verwende einen geeigneten effektiven Satz oder führe mehrere Berechnungen für unterschiedliche angenommene Sätze durch. Der Rechner modelliert keine Tarifstufen.

Was passiert, wenn der Freibetrag höher als der Nettoerwerb ist?

Dann wird der steuerpflichtige Erwerb auf null begrenzt und es ergibt sich in dieser Schätzung keine Steuer.

Berücksichtigt der Rechner Immobilienbewertung oder Familienheim-Befreiungen?

Nein. Verwende als Erwerbswert bereits den Wert, den du für die steuerliche Schätzung ansetzen möchtest, und passe Freibeträge entsprechend deiner Situation an.

Kennzahlen im Überblick

KennzahlBedeutung
NettoerwerbErwerbswert minus berücksichtigte Verbindlichkeiten
Steuerpflichtiger ErwerbNettoerwerb nach Freibetrag
Erwerb nach SteuerNettoerwerb minus geschätzte Steuer

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