So verwendest du diesen Rechner
- Trage die gleichzeitig ausführbaren Agentenläufe ein.
- Nutze eine realistische mittlere End-to-End-Latenz.
- Setze die tatsächlich nutzbare Auslastung und Erfolgsquote.
- Vergleiche Roh- und Netto-Durchsatz.
Der Durchsatzrechner zeigt, wie viele erfolgreiche Aufgaben ein KI-Agentensystem in einer bestimmten Zeit abschließen kann. Er kombiniert Parallelität, durchschnittliche Latenz, Zielauslastung und Erfolgsquote. Dadurch erhältst du neben dem Rohdurchsatz auch einen praxisnäheren Netto-Durchsatz nach Fehlschlägen.
Der Netto-Durchsatz zählt nur erfolgreich abgeschlossene Aufgaben. Der Abstand zum Rohdurchsatz zeigt, wie stark Fehler oder Abbrüche die produktive Kapazität reduzieren.
Bei stark schwankender Latenz oder Warteschlangen sollte der Rechner mit Messwerten aus repräsentativer Last verwendet werden.
20 parallele Läufe, 6 Sekunden Latenz und 80 % Auslastung ergeben 160 Aufgaben pro Minute Rohdurchsatz. Bei 95 % Erfolgsquote bleiben 152 erfolgreiche Aufgaben pro Minute.
Multipliziere die parallelen Läufe mit 60, teile durch die mittlere Latenz und berücksichtige die nutzbare Auslastung.
Fehlgeschlagene Aufgaben verbrauchen Kapazität, liefern aber kein nutzbares Ergebnis. Der Netto-Durchsatz zählt deshalb nur erfolgreiche Abschlüsse.
Nicht unbedingt. Rate Limits, Datenbanken, externe APIs und GPU-Sättigung können bei zu hoher Parallelität die Latenz erhöhen und Fehler verursachen.
Am besten eine End-to-End-Latenz aus Produktions- oder Lasttests, die Modellaufrufe, Tools und Orchestrierung einschließt.
Vergleiche den nachhaltigen Netto-Durchsatz mit der ankommenden Aufgabenrate. Wenn dauerhaft mehr Arbeit ankommt als abgeschlossen wird, wächst die Warteschlange.
| Kennzahl | Bedeutung |
|---|---|
| Rohdurchsatz | Kapazität vor Erfolgsquote. |
| Netto-Durchsatz | Erfolgreich abgeschlossene Aufgaben. |
| Fehlschläge/h | Kapazität, die ohne erfolgreiches Ergebnis verbraucht wird. |