#679 · Rechner für KI & Technologie

Durchsatzrechner für Multi-Agent-Workflows

Der Multi-Agent-Durchsatz hängt vom kritischen Pfad des Workflows ab. Dieser Rechner schätzt zunächst die effektive Workflow-Latenz aus Agentenzahl, mittlerer Agentenlatenz, Parallelisierungsanteil und Orchestrierungs-Overhead. Daraus wird mit parallelen Workflows, Auslastung und Erfolgsquote der erfolgreiche Netto-Durchsatz pro Stunde abgeleitet.

Rechner

Workflow-Durchsatz
Agenten
s
%
s
Workflows
%
%

So verwendest du diesen Rechner

  1. Trage Agentenzahl und mittlere Agentenlatenz ein.
  2. Schätze den parallelisierbaren Anteil und den Orchestrierungs-Overhead.
  3. Gib die Zahl gleichzeitiger Workflows und nutzbare Auslastung an.
  4. Ergänze die tatsächliche Workflow-Erfolgsquote.

Formel

Effektive Latenz = Overhead + Agentenlatenz × [Agenten − (Agenten − 1) × Parallelanteil]
Erfolgreicher Durchsatz/h = Parallelität × 3.600 ÷ effektive Latenz × Auslastung × Erfolgsquote

Was das Ergebnis bedeutet

Das Hauptergebnis zeigt nur erfolgreich abgeschlossene Workflows. Der Rohdurchsatz und die Fehlschläge pro Stunde machen transparent, wie viel Kapazität durch Fehler verloren geht.

Die Parallelisierungsformel ist eine Planungsnäherung. Bei komplexen DAGs oder stark unterschiedlichen Agentenlaufzeiten sollte der kritische Pfad direkt aus Traces analysiert werden.

Beispielrechnung

Mit 4 Agenten, 5 Sekunden Agentenlatenz, 60 % Parallelanteil und 2 Sekunden Overhead beträgt die Workflow-Latenz 13 Sekunden. 12 parallele Workflows bei 75 % Auslastung liefern rund 2.492,3 Roh-Workflows pro Stunde; bei 92 % Erfolgsquote bleiben rund 2.292,9 erfolgreiche Workflows.

Tipps für bessere Ergebnisse

  • Optimiere zuerst den kritischen Pfad, nicht zwangsläufig jeden Agenten.
  • Unterscheide technische Fehlschläge von fachlich unbrauchbaren Ergebnissen.
  • Miss Durchsatz und Queue-Wachstum gemeinsam.
  • Prüfe, ob höhere Parallelität externe Limits oder Fehlerquoten verschlechtert.

Häufig gestellte Fragen

Wie berechne ich den Durchsatz eines Multi-Agent-Workflows?

Bestimme zuerst die effektive Workflow-Latenz unter Berücksichtigung der Parallelisierung und leite daraus mit gleichzeitigen Workflows und Auslastung den Rohdurchsatz ab.

Warum ist die Workflow-Erfolgsquote für den Netto-Durchsatz wichtig?

Ein Workflow kann Rechenzeit verbrauchen und trotzdem scheitern. Der Netto-Durchsatz zählt deshalb nur erfolgreich abgeschlossene Workflows.

Wie beeinflusst parallele Agentenausführung den Multi-Agent-Durchsatz?

Mehr Parallelisierung verkürzt in der Modellannahme den kritischen Pfad und kann dadurch den Durchsatz erhöhen, solange andere Ressourcen nicht zum Engpass werden.

Kann mehr Workflow-Parallelität die Erfolgsquote verschlechtern?

Ja. Höhere Last kann Rate Limits, Timeouts oder Ressourcenengpässe auslösen. Verwende daher Erfolgsquoten aus realistischen Lasttests.

Was ist wichtiger: Agentenlatenz oder Orchestrierungs-Overhead?

Das hängt vom Workflow ab. Der Rechner zeigt beide Bestandteile gemeinsam; bei kurzen Agentenläufen kann selbst kleiner Overhead einen großen relativen Anteil ausmachen.

Kennzahlen im Überblick

KennzahlBedeutung
Effektive LatenzGeschätzte Dauer des kritischen Pfads.
RohdurchsatzWorkflow-Kapazität vor Fehlern.
Netto-DurchsatzErfolgreiche Workflows pro Stunde.

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