#711 · Rechner für Unternehmen

Retail-Break-even-Rechner

Dieser Retail-Break-even-Rechner zeigt, wie viele Einheiten ein Einzelhandelsgeschäft verkaufen muss, um seine laufenden Fixkosten zu decken. Aus Verkaufspreis, variablen Kosten und monatlichen Fixkosten werden Stück-Deckungsbeitrag, Deckungsbeitragsquote und notwendiger Mindestumsatz abgeleitet. So kannst du Preisänderungen, Einkaufskosten oder Kostenprogramme gezielt auf ihre Wirkung auf die Gewinnschwelle prüfen.

Rechner

Eingaben
Stk.

So verwendest du diesen Rechner

  1. Gib die Werte aus deinem betrachteten Zeitraum oder Angebot ein.
  2. Prüfe Einheiten, Prozentwerte und Kostenabgrenzung.
  3. Klicke auf „Berechnen“, um Hauptwert und Zusatzkennzahlen zu sehen.
  4. Verändere einzelne Annahmen, um ihre Wirkung auf das Ergebnis zu vergleichen.

Formel

Break-even-Menge = Fixkosten ÷ (Verkaufspreis − variable Stückkosten)
Break-even-Umsatz = Break-even-Menge × Verkaufspreis

Was das Ergebnis bedeutet

Die Break-even-Menge ist die kleinste Absatzmenge, bei der der Deckungsbeitrag die Fixkosten vollständig abdeckt. Oberhalb dieser Schwelle entsteht bei unveränderten Annahmen ein operativer Gewinn, darunter ein Verlust.

Der Rechner arbeitet mit einem vereinfachten linearen Kostenmodell. Steuern, Rabatte, Retouren und stufenweise Fixkosten werden nicht automatisch berücksichtigt.

Beispielrechnung

Bei 12.000 € Fixkosten, 45 € Verkaufspreis und 27 € variablen Kosten beträgt der Deckungsbeitrag 18 € je Einheit. 12.000 ÷ 18 = 666,67, also werden mindestens 667 Einheiten benötigt. Der entsprechende Break-even-Umsatz liegt bei 30.015 €.

Tipps für bessere Ergebnisse

  • Teste Preis und Einkaufskosten getrennt, um den stärkeren Hebel zu erkennen.
  • Nutze realistische variable Kosten inklusive Zahlungs- und Verpackungsgebühren.
  • Plane Sicherheitsmarge oberhalb der Break-even-Menge ein.
  • Prüfe Saisonmonate separat statt nur mit Jahresdurchschnitten zu arbeiten.

Häufig gestellte Fragen

Wie berechne ich den Break-even eines Einzelhandelsgeschäfts mit Stückkosten?

Teile die monatlichen Fixkosten durch den Deckungsbeitrag je Einheit, also Verkaufspreis minus variable Stückkosten. Das Ergebnis wird auf ganze Einheiten aufgerundet.

Was passiert mit dem Break-even, wenn mein Einkaufspreis steigt?

Steigende variable Stückkosten senken den Deckungsbeitrag. Dadurch erhöht sich die notwendige Absatzmenge bis zum Break-even.

Kann ich Rabatte im Retail-Break-even-Rechner berücksichtigen?

Ja. Verwende als Verkaufspreis den tatsächlich erwarteten durchschnittlichen Netto-Verkaufspreis nach Rabatten.

Warum zeigt der Rechner bei variablen Kosten über dem Verkaufspreis keinen Break-even?

Dann ist der Deckungsbeitrag null oder negativ. Zusätzlicher Absatz kann die Fixkosten nicht decken; Preis oder variable Kosten müssen geändert werden.

Wie viel Sicherheitsmarge sollte ich über dem Break-even planen?

Eine feste allgemeingültige Quote gibt es nicht. Vergleiche deine geplante Absatzmenge mit der Break-even-Menge und berücksichtige Nachfrageschwankungen sowie Kostenrisiken.

Kennzahlen im Überblick

KennzahlBedeutung
DeckungsbeitragPreis minus variable Stückkosten
Break-even-MengeMindestabsatz zur Deckung der Fixkosten
Break-even-UmsatzUmsatz an der Gewinnschwelle

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