#774 · Rechner für Unternehmen

Agentur-Kostenrechner

Fasse die monatliche Kostenstruktur deiner Agentur in einem Modell zusammen. Der Rechner kombiniert fixe Betriebskosten, Personal, Freelancer, Software, Marketing und einen umsatzabhängigen Kostenanteil. Daraus entstehen Gesamtkosten, Kostenquote, operativer Überschuss vor Steuern und der Umsatz, der nötig ist, um die hinterlegte Kostenstruktur zu decken.

Rechner

Kostenstruktur
Geplanter oder tatsächlicher Monatsumsatz.
Büro, Versicherungen und weitere feste Kosten.
Monatliche Löhne, Gehälter und Arbeitgeberkosten.
Regelmäßig geplante externe Produktionskosten.
Abos, Lizenzen und technische Dienste.
Monatliche Marketing- und Vertriebsausgaben.
%
Zusätzlicher Kostenanteil bezogen auf den Umsatz.

So verwendest du diesen Rechner

  1. Trage Monatsumsatz und die regelmäßig anfallenden Kostenblöcke ein.
  2. Ergänze einen zusätzlichen variablen Kostenanteil, falls Teile deiner Kosten direkt mit dem Umsatz steigen.
  3. Prüfe Gesamtkosten, Kostenquote und operativen Überschuss.
  4. Vergleiche den Break-even-Umsatz mit deiner realistischen Vertriebskapazität.

Formel

Gesamtkosten = fixe Kostenblöcke + Umsatz × variable Kostenquote. Überschuss = Umsatz − Gesamtkosten. Break-even-Umsatz = fixe Kostenblöcke ÷ (1 − variable Kostenquote).

Was das Ergebnis bedeutet

Der Hauptwert zeigt alle im Modell erfassten monatlichen Kosten. Die Kostenquote setzt diesen Betrag ins Verhältnis zum Umsatz; der Break-even zeigt den Umsatz, bei dem der modellierte Überschuss null wird.

Der Rechner ist eine betriebliche Planungshilfe. Steuern, Abschreibungen, Finanzierungskosten und unregelmäßige Sonderausgaben sind nur enthalten, wenn du sie selbst in den Eingaben abbildest.

Beispielrechnung

Bei 50.000 € Umsatz, 33.000 € festen Kostenblöcken und 4 % zusätzlichen variablen Kosten entstehen 2.000 € variable Kosten. Die Gesamtkosten betragen 35.000 €, der Überschuss vor Steuern 15.000 € und die Kostenquote 70 %.

Tipps für bessere Ergebnisse

  • Trenne Personal- und Freelancer-Kosten, weil sie unterschiedlich flexibel sind.
  • Nimm Jahreskosten wie Versicherungen anteilig in die Monatsplanung auf.
  • Teste den Break-even auch mit niedrigeren Umsätzen.
  • Vergleiche geplante Kosten monatlich mit den tatsächlich gebuchten Aufwendungen.

Häufig gestellte Fragen

Wie berechne ich die monatliche Kostenquote einer Agentur?

Teile die gesamten modellierten Monatskosten durch den Monatsumsatz und multipliziere das Ergebnis mit 100. Bei null Umsatz ist eine Kostenquote nicht sinnvoll definiert.

Wie berechne ich den Break-even-Umsatz einer Agentur mit variablen Kosten?

Teile die Summe der fixen Kostenblöcke durch eins minus variable Kostenquote. Bei 100 % variablen Kosten gibt es in diesem Modell keinen endlichen Break-even.

Soll ich Freelancer-Kosten als fix oder variabel behandeln?

Das hängt von deinen Verträgen ab. Regelmäßige Retainer oder Mindestabnahmen kannst du als festen Kostenblock erfassen; rein projektabhängige Kosten lassen sich alternativ über den variablen Anteil modellieren.

Sind Steuern im Agentur-Kostenrechner enthalten?

Nein, nicht automatisch. Das Modell zeigt einen operativen Überschuss vor Steuern und Finanzierung. Steuerzahlungen musst du bei Bedarf separat berücksichtigen.

Warum ist mein Break-even höher als die Summe der Fixkosten?

Weil bei jedem zusätzlichen Euro Umsatz auch variable Kosten anfallen. Der Umsatz muss daher sowohl die Fixkosten als auch den variablen Kostenanteil decken.

Kennzahlen im Überblick

KennzahlBedeutung
HauptwertZentrale Kennzahl für die aktuelle Eingabekombination.
KostenquoteErste ergänzende Kennzahl zur Einordnung des Ergebnisses.
Überschuss vor SteuernZweite ergänzende Kennzahl für Planung oder Vergleich.
Umsatz-Break-evenDritte ergänzende Kennzahl für eine fundiertere Entscheidung.

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