So verwendest du diesen Rechner
- Batteriekapazität eingeben.
- Start- und Ziel-Ladezustand festlegen.
- Mittlere Ladeleistung und Wirkungsgrad angeben.
- Ladezeit sowie Batterie- und Netzenergie ablesen.
Berechne die voraussichtliche Ladezeit eines Elektromotorrads zwischen zwei Ladezuständen. Der Rechner berücksichtigt Batteriekapazität, Start- und Ziel-Ladezustand, Ladeleistung sowie Ladeverluste und zeigt zusätzlich die nachzuladende Energie und die Energieaufnahme aus dem Netz.
Ladehub = (Ziel-SOC − Start-SOC) / 100.
Die berechnete Zeit ist eine Durchschnittsschätzung. Gegen Ladeende kann die Leistung durch das Batteriemanagement reduziert werden, wodurch die reale Ladezeit länger ausfallen kann.
Verwende möglichst die tatsächlich anliegende Ladeleistung und einen realistischen Wirkungsgrad.
Beispiel: 12 kWh Batterie, von 20 % auf 80 %, 3,3 kW Ladeleistung, 90 % Wirkungsgrad.
Energie in der Batterie = 12 × 0,60 = 7,2 kWh. Netzenergie = 7,2 / 0,90 = 8,0 kWh.
Ladezeit = 8,0 / 3,3 ≈ 2,42 Stunden bzw. rund 145 Minuten.
Die Dauer hängt von Batteriekapazität, Ladeleistung und Wirkungsgrad ab. Der Rechner berücksichtigt genau diese Größen.
Viele Batteriemanagementsysteme reduzieren die Ladeleistung bei hohem Ladezustand, um Zellen zu schützen.
Verwende möglichst die tatsächlich wirksame Ladeleistung. Wenn nur die Netzleistung bekannt ist, berücksichtigt der Wirkungsgrad die Verluste.
Bei gleichem Ladegerät erhöhen Ladeverluste die benötigte Netzenergie und damit die rechnerische Ladezeit.
Ja, solange du eine realistische mittlere Ladeleistung eingibst. Bei stark schwankender Ladekurve bleibt das Ergebnis eine Näherung.
| Kennzahl | Bedeutung |
|---|---|
| Ladehub | Differenz zwischen Start- und Ziel-SOC |
| Netzenergie | Energie inklusive Ladeverlusten |
| Ladezeit | Netzenergie geteilt durch Ladeleistung |