#140 · Rechner für E-Commerce

Average-Order-Value-Rechner

Der Average-Order-Value-Rechner ermittelt den durchschnittlichen Bestellwert eines Shops aus Umsatz und Anzahl der Bestellungen. Mit einem frei wählbaren Ziel-AOV lässt sich zusätzlich abschätzen, wie viel Umsatz bei gleicher Bestellzahl möglich wäre und wie groß die Lücke zum Ziel ist. Außerdem zeigt der Rechner, wie viele Bestellungen bei Ziel-AOV für denselben Umsatz benötigt würden.

Rechner

Eingaben
Bestellungen

So verwendest du diesen Rechner

  1. Umsatz eines klar definierten Zeitraums eingeben.
  2. Bestellzahl desselben Zeitraums angeben.
  3. Optional einen Ziel-AOV setzen.
  4. Aktuellen AOV und Umsatzpotenzial vergleichen.

Formel

AOV = Umsatz / Anzahl der Bestellungen. Zielumsatz = Ziel-AOV × Bestellungen.

Was das Ergebnis bedeutet

AOV zeigt, wie viel Umsatz eine Bestellung im Durchschnitt erzeugt. Er eignet sich zur Bewertung von Warenkorbgröße, Bundles, Upselling und Preisstruktur, sollte aber zusammen mit Conversion Rate und Marge betrachtet werden.

Ein höherer AOV ist nicht automatisch profitabler, wenn Rabatte, Versandkosten oder Produktmargen ungünstig sind.

Beispielrechnung

Bei 125.000 € Umsatz und 2.500 Bestellungen beträgt der AOV 50 €. Bei einem Ziel-AOV von 55 € ergäbe sich bei gleicher Bestellzahl ein Umsatz von 137.500 €, also 12.500 € mehr.

Tipps für bessere Ergebnisse

  • Umsatz und Bestellungen immer aus demselben Zeitraum verwenden.
  • AOV nach Kanal, Gerät oder Kundengruppe segmentieren.
  • Bundles und Mindestbestellwerte auf Marge statt nur Umsatz prüfen.
  • AOV gemeinsam mit Conversion Rate und Retourenquote beobachten.

Häufig gestellte Fragen

Wie berechne ich den Average Order Value eines Online-Shops?

Teile den Umsatz des betrachteten Zeitraums durch die Zahl der Bestellungen im exakt gleichen Zeitraum.

Sollte Versandumsatz in den AOV einfließen?

Das hängt von deiner internen Definition ab. Wichtig ist, dieselbe Umsatzdefinition über alle Vergleichszeiträume hinweg konsequent zu verwenden.

Wie berechnet der Rechner das Umsatzpotenzial bei einem Ziel-AOV?

Der Ziel-AOV wird mit der aktuellen Bestellzahl multipliziert. Die Differenz zum aktuellen Umsatz zeigt die rechnerische Umsatzlücke.

Kann ein höherer AOV die Conversion Rate senken?

Ja. Maßnahmen wie Mindestbestellwerte oder aggressives Upselling können die Bestellentscheidung beeinflussen. Deshalb sollten AOV und Conversion Rate gemeinsam betrachtet werden.

Warum sollte AOV zusammen mit der Marge analysiert werden?

Ein höherer Bestellwert kann durch Rabatte oder margenschwache Produkte entstehen. Erst die Marge zeigt, ob der zusätzliche Umsatz wirtschaftlich attraktiv ist.

Kennzahlen im Überblick

KennzahlBedeutung
AOVUmsatz pro Bestellung.
ZielumsatzUmsatz bei gleicher Bestellzahl und Ziel-AOV.
Bestellungen bei Ziel-AOVBestellmenge, die bei Ziel-AOV für denselben Umsatz nötig wäre.

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