#1851 · Rechner für Startups & SaaS

Kostenprognose für Reserved Instances

Dieser Rechner prognostiziert die Gesamtkosten reservierter Cloud-Instanzen über einen frei wählbaren Zeitraum. Neben den vertraglich gebundenen Kosten zeigt er den vergleichbaren On-Demand-Aufwand bei der tatsächlichen Nutzung, die mögliche Ersparnis und den Kostenanteil ungenutzter Reservierung.

Rechner

Eingaben
€/Std.
Effektiver Stundenpreis inklusive anteilig umgelegter Vorauszahlung.
€/Std.
Inst.
Std.
Monate
%

So verwendest du diesen Rechner

  1. Trage die Werte aus deinem realen Nutzungs- oder Planungszeitraum ein.
  2. Prüfe Einheiten, Zeitraum und Preisbasis auf Konsistenz.
  3. Klicke auf „Berechnen“ und vergleiche Haupt- sowie Nebenkennzahlen.
  4. Ändere kritische Annahmen, um alternative Szenarien zu prüfen.

Formel

Reservierungskosten = Anzahl × verfügbare Stunden × Monate × Reserved-Preis

On-Demand-Vergleich = reservierte Stunden × Auslastung × On-Demand-Preis.

Was das Ergebnis bedeutet

Ein positiver Kostenunterschied bedeutet, dass die Reservierung unter den gewählten Annahmen günstiger ist. Ein negativer Wert weist darauf hin, dass die gebundene Kapazität im Verhältnis zur tatsächlichen Nutzung zu hoch oder zu teuer ist.

Die Rechnung nutzt den eingegebenen effektiven Reserved-Stundenpreis. Einmalige Vorauszahlungen sollten vorher auf die Vertragsstunden umgelegt werden.

Beispielrechnung

20 Instanzen × 730 Stunden × 12 Monate × 0,08 € ergeben 14.016 € Reservierungskosten. Bei 85 % Nutzung entstehen 148.920 genutzte Stunden; zum On-Demand-Preis von 0,12 € entspräche das 17.870,40 €.

Tipps für bessere Ergebnisse

  • Lege Vorauszahlungen auf die gesamte Vertragslaufzeit um.
  • Nutze realistische Auslastungsdaten statt Spitzenwerte.
  • Prüfe, ob weniger reservierte Instanzen denselben Grundbedarf abdecken.
  • Vergleiche mehrere Vertragslaufzeiten und Reservierungsmodelle.

Häufig gestellte Fragen

Wie berücksichtige ich eine Vorauszahlung bei Reserved Instances?

Teile die Vorauszahlung durch die gesamten Vertragsstunden und addiere den Betrag zum laufenden Stundenpreis, bevor du den effektiven Reserved-Preis eingibst.

Warum kann eine Reserved Instance trotz niedrigerem Stundenpreis teurer sein?

Weil reservierte Kapazität bezahlt wird, auch wenn sie nicht genutzt wird. Eine niedrige Auslastung kann den Preisvorteil aufheben.

Soll ich für einen Monat 730 oder 744 Stunden verwenden?

Nutze die Stundenbasis, die zu deinem Cloud-Vertrag oder Abrechnungsmonat passt. 730 Stunden sind eine übliche Durchschnittsannahme.

Kann ich mit dem Rechner verschiedene Auslastungen vergleichen?

Ja. Ändere nur die erwartete Auslastung, um zu sehen, ab wann die Reservierung gegenüber On-Demand wirtschaftlich wird.

Sind Steuern und Zusatzgebühren in der Kostenprognose enthalten?

Nein. Der Rechner verwendet ausschließlich die eingegebenen Stundenpreise. Steuern, Support oder Netzwerkgebühren müssen separat berücksichtigt werden.

Kennzahlen im Überblick

KennzahlBedeutung
ReservierungskostenVertraglich gebundene Gesamtkosten im Zeitraum.
On-Demand-VergleichKosten der tatsächlich genutzten Stunden ohne Reservierung.
Ungenutzte ReservierungKostenanteil der reservierten, aber nicht genutzten Stunden.

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