#1982 · Rechner für Recht & Compliance

Fristrechner für E-Discovery-Aufbewahrung

Dieser Rechner unterstützt die interne Terminplanung für E-Discovery-Unterlagen. Aus einem dokumentierten Auslöserdatum, der vorgegebenen Aufbewahrungsdauer und einer optionalen Sicherheitsfrist wird ein Enddatum abgeleitet. Zusätzlich zeigt der Rechner einen internen Prüftermin vor Fristablauf, damit Löschung oder weitere Aufbewahrung rechtzeitig bewertet werden kann.

Rechner

Aufbewahrungszeitraum
Datum, ab dem die interne Aufbewahrungsdauer zählt.
Monate
Tage
Tage

So verwendest du diesen Rechner

  1. Wähle das dokumentierte Auslöserdatum.
  2. Trage die intern oder rechtlich vorgegebene Aufbewahrungsdauer in Monaten ein.
  3. Ergänze bei Bedarf eine Sicherheitsfrist.
  4. Lege den gewünschten Vorlauf für eine interne Freigabeprüfung fest.

Formel

Fristende = Auslöserdatum + Aufbewahrungsmonate + Sicherheitsfrist
Prüftermin = Fristende − Prüfvordauer

Was das Ergebnis bedeutet

Das Fristende ist ein Planungsdatum auf Basis deiner Eingaben. Der Prüftermin dient als interne Eskalationsmarke, damit Verantwortliche vor einer Löschung oder Verlängerung die geltenden Vorgaben und etwaige Legal Holds prüfen können.

Dieser Rechner bestimmt keine gesetzliche Aufbewahrungsfrist. Maßgeblich sind die für deinen Fall geltenden Regeln, Richtlinien, Verträge, gerichtlichen Anordnungen und Legal-Hold-Verpflichtungen.

Beispielrechnung

Bei einem Auslöserdatum am 15.01.2026, 36 Monaten Aufbewahrung und 30 zusätzlichen Tagen ergibt sich rechnerisch ein Fristende am 14.02.2029. Mit 60 Tagen Prüfvordauer liegt der interne Prüftermin am 16.12.2028.

Tipps für bessere Ergebnisse

  • Dokumentiere, welches Ereignis die Frist tatsächlich auslöst.
  • Trenne reguläre Retention von Legal-Hold-Anforderungen.
  • Lege den internen Prüftermin deutlich vor das rechnerische Fristende.
  • Versioniere Änderungen an Aufbewahrungsregeln.
  • Nutze die Sicherheitsfrist nur als interne Planungshilfe, nicht als Ersatz für Rechtsprüfung.

Häufig gestellte Fragen

Wie berechne ich ein Enddatum für die Aufbewahrung von E-Discovery-Unterlagen?

Addiere die vorgegebene Aufbewahrungsdauer zum dokumentierten Auslöserdatum und ergänze nur dann zusätzliche Tage, wenn deine interne Richtlinie dies vorsieht.

Was ist bei einem Legal Hold mit einer normalen Aufbewahrungsfrist zu tun?

Ein Legal Hold kann eine reguläre Löschung verhindern. Vor dem Fristende sollte deshalb geprüft werden, ob eine Sperre oder andere Verpflichtung weiterhin besteht.

Warum sollte ein interner Prüftermin vor dem Aufbewahrungs-Enddatum liegen?

Der Vorlauf schafft Zeit für Freigaben, Hold-Prüfungen, Datenabgleiche und gegebenenfalls eine dokumentierte Fristverlängerung.

Kann ich die Aufbewahrungsfrist in Monaten statt Jahren berechnen?

Ja. Der Rechner arbeitet bewusst mit Monaten, damit auch nicht ganzjährige Retention-Vorgaben und interne Richtlinien abgebildet werden können.

Wie gehe ich mit unterschiedlichen Fristen für verschiedene Datenarten um?

Berechne jede Datenklasse separat mit ihrem eigenen Auslöserdatum und Retention-Zeitraum. Ein gemeinsames Enddatum kann sonst zu früh oder unnötig spät sein.

Fristenkontrolle

KennzahlBedeutung
AuslöserdatumDokumentierter Startpunkt der Retention.
AufbewahrungsdauerVorgegebener Zeitraum in Monaten.
SicherheitsfristOptionale zusätzliche interne Pufferzeit.
PrüfterminInterne Entscheidungsschwelle vor Fristende.

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