So verwendest du diesen Rechner
- Erfasse Schichtdauer und geplante Pausen.
- Trage Anzahl und durchschnittliche Dauer der Werkzeugwechsel ein.
- Gib den Kunden- oder Produktionsbedarf je Schicht an.
- Vergleiche die Taktzeit mit dem realen Maschinenzyklus.
Berechne die verfügbare Taktzeit einer Schicht unter Berücksichtigung von Pausen und Werkzeugwechseln. Der Rechner zeigt, wie stark Rüstvorgänge die verfügbare Produktionszeit reduzieren, welche Ausbringungsrate erforderlich ist und ob die resultierende Taktzeit zu einem vorgegebenen Maschinenzyklus passt.
Die Taktzeit ist die maximal verfügbare Zeit je geforderter Einheit. Ist der Maschinenzyklus länger als die berechnete Taktzeit, reicht die Kapazität unter den angegebenen Rüstbedingungen nicht aus.
Weitere geplante Verluste wie Meetings, Reinigung oder Wartung sollten ebenfalls von der verfügbaren Zeit abgezogen werden, wenn sie regelmäßig auftreten.
480 Minuten Schichtzeit minus 30 Minuten Pause und drei Wechsel à 35 Minuten ergeben 345 Minuten verfügbare Produktion. Bei 420 Einheiten Bedarf beträgt die Taktzeit rund 49,29 Sekunden pro Einheit.
Jede Wechselminute reduziert die für die Bedarfsdeckung verfügbare Produktionszeit und verkürzt damit die zulässige Taktzeit.
Ziehe Pausen und die Summe aller Wechselzeiten von der Schichtzeit ab und teile die verbleibende Zeit durch den Bedarf.
Dann kann die Maschine den Bedarf unter den angegebenen Bedingungen rechnerisch nicht decken.
Ja, wenn diese Zeit für die Produktion nicht verfügbar ist. Entscheidend ist eine konsistente Definition der Netto-Verfügbarkeit.
Ja. Kürzere Wechsel erhöhen die verfügbare Produktionszeit und damit die erlaubte Zeit pro geforderter Einheit.
| Kennzahl | Bedeutung |
|---|---|
| Hauptergebnis | Taktzeit-Rechner für Werkzeugwechsel |
| Einordnung | Vergleich von Ist-Wert, Ziel und relevanten Nebenkennzahlen |
| Datenbasis | Vom Nutzer eingegebene Prozess- und Produktionswerte |