So verwendest du diesen Rechner
- Gib Schicht-, Pausen- und Wechselzeiten ein.
- Trage den realistischen Maschinenzyklus ein.
- Nutze die beobachtete Gutteilquote.
- Vergleiche den erwarteten Gutdurchsatz mit dem Schichtziel.
Schätze den Schichtdurchsatz nach Abzug von Pausen und Werkzeugwechseln. Aus verbleibender Produktionszeit, Maschinenzyklus und Gutteilquote berechnet der Rechner die erwartete Gutmenge, den durch Rüstzeiten verlorenen Kapazitätsanteil und die Differenz zu einem Schichtziel.
Der Gutdurchsatz ist die erwartete Anzahl verkaufs- oder weiterverarbeitungsfähiger Einheiten pro Schicht. Der Kapazitätsverlust durch Werkzeugwechsel zeigt, wie viele theoretische Gutteile allein durch Rüstzeit entfallen.
Der Rechner nimmt einen konstanten Zyklus und eine konstante Gutteilquote während der verbleibenden Produktionszeit an.
Bei 480 Minuten Schicht, 30 Minuten Pause und drei Wechseln à 35 Minuten bleiben 345 Minuten. Mit 42 s Zyklus und 97 % Gutteilquote entstehen rechnerisch etwa 478 Gutteile.
Ziehe Pausen und alle Wechselzeiten von der Schicht ab, teile die verbleibende Zeit durch den Zyklus und berücksichtige anschließend die Gutteilquote.
Vergleiche die theoretische Gutmenge ohne Wechsel mit der Gutmenge nach Abzug der Wechselzeit.
Ja. Für nutzbaren Durchsatz sollte die Gutteilquote auf die theoretisch erzeugten Teile angewendet werden.
Jede eingesparte Wechselminute erhöht die Netto-Produktionszeit und damit die mögliche Stückzahl bei unverändertem Zyklus.
Zusätzliche Störungen, Mikrostopps, Geschwindigkeitsverluste und schwankende Qualität sind in der vereinfachten Schätzung nicht automatisch enthalten.
| Kennzahl | Bedeutung |
|---|---|
| Hauptergebnis | Durchsatz-Rechner für Werkzeugwechsel |
| Einordnung | Vergleich von Ist-Wert, Ziel und relevanten Nebenkennzahlen |
| Datenbasis | Vom Nutzer eingegebene Prozess- und Produktionswerte |