#2429 · Rechner für Gesundheit & Fitness

Patientenkapazität von Krankenhausbetten

Dieser Rechner schätzt, wie viele stationäre Behandlungsfälle mit einer gegebenen Bettenzahl in einem Zeitraum theoretisch versorgt werden können. Berücksichtigt werden verfügbare Betten, Zeitraum, angestrebte Bettenauslastung und durchschnittliche Verweildauer. Die Kennzahl eignet sich für grobe Kapazitätsszenarien, ersetzt jedoch keine klinische Bedarfs-, Notfall- oder Personalplanung.

Rechner

Eingaben
Betten
Tage
%
Tage

So verwendest du diesen Rechner

  1. 1. Verfügbare Betten eingeben.
  2. 2. Betrachtungszeitraum eingeben.
  3. 3. Zielauslastung eingeben.
  4. 4. Durchschnittliche Verweildauer eingeben.
  5. 5. Auf „Berechnen“ klicken und Hauptwert sowie Zusatzkennzahlen gemeinsam prüfen.

Formel

Patientenkapazität = Betten × Zeitraum × Auslastung ÷ durchschnittliche Verweildauer

Was das Ergebnis bedeutet

Das Ergebnis ist die Anzahl rechnerisch möglicher abgeschlossener Behandlungsfälle im gewählten Zeitraum. Eine kürzere Verweildauer oder höhere Auslastung erhöht die rechnerische Fallkapazität, kann aber in der Praxis durch medizinische Anforderungen begrenzt sein.

Bettenwechsel, Sperrzeiten, Isolationsanforderungen, Fachabteilungen und saisonale Spitzen werden in dieser vereinfachten Rechnung nicht separat modelliert.

Beispielrechnung

120 Betten über 30 Tage ergeben 3.600 Bettentage. Bei 85 % Zielauslastung werden 3.060 Bettentage genutzt. Bei durchschnittlich 5 Tagen Verweildauer entspricht das rechnerisch 612 Behandlungsfällen.

Tipps für bessere Ergebnisse

  • Nutze realistische Durchschnittswerte aus einem vergleichbaren Zeitraum.
  • Rechne mindestens ein konservatives und ein optimistisches Szenario.
  • Prüfe besonders Eingaben, die als Nenner oder Kapazitätsgrenze wirken.
  • Vergleiche Ergebnisse nur bei gleicher Einheit und gleichem Zeitraum.

Häufig gestellte Fragen

Wie wird die Patientenkapazität aus Krankenhausbetten berechnet?

Die verfügbaren Bettentage werden mit der Zielauslastung multipliziert und durch die durchschnittliche Verweildauer geteilt.

Was sind Bettentage in dieser Berechnung?

Ein Bettentag entspricht einem verfügbaren Bett für einen Tag. 120 Betten über 30 Tage ergeben beispielsweise 3.600 verfügbare Bettentage.

Warum wird nicht automatisch mit 100 Prozent Bettenauslastung gerechnet?

Eine Zielauslastung unter 100 Prozent lässt Reserve für Schwankungen, Bettenwechsel und operative Unsicherheiten. Der passende Wert hängt von Einrichtung und Versorgungsauftrag ab.

Wie beeinflusst die durchschnittliche Verweildauer die Fallkapazität?

Bei gleicher Bettenzahl führt eine längere Verweildauer zu weniger möglichen Fällen im Zeitraum; eine kürzere Verweildauer erhöht die rechnerische Fallkapazität.

Kann der Rechner für einzelne Fachabteilungen genutzt werden?

Ja, wenn Bettenzahl, Auslastung und Verweildauer ausschließlich für die betreffende Abteilung eingegeben werden. Klinische und organisatorische Besonderheiten müssen zusätzlich berücksichtigt werden.

Ergebnisübersicht

KennzahlWofür sie hilft
Verfügbare BettentageZur Einordnung des berechneten Hauptwerts und zum Vergleich von Szenarien.
Belegte BettentageZur Einordnung des berechneten Hauptwerts und zum Vergleich von Szenarien.
Kapazitätsreserve in BettentagenZur Einordnung des berechneten Hauptwerts und zum Vergleich von Szenarien.

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