#2437 · Rechner für Gesundheit & Fitness

Raumauslastungsrechner für die Notaufnahme

Bestimme die zeitbezogene Auslastung von Behandlungsräumen in der Notaufnahme. Der Rechner setzt belegte Raumstunden ins Verhältnis zu der tatsächlich verfügbaren Raumzeit und zeigt zusätzlich freie Raumstunden und die durchschnittlich gleichzeitig belegte Raumzahl. So lassen sich Engpässe und ungenutzte Kapazität über einen definierten Zeitraum vergleichen.

Rechner

Betriebsdaten
Räume
Tatsächlich nutzbare Räume.
Std.
Zum Beispiel 24 Stunden für einen Tag.
Std.
Summe der tatsächlichen Belegungszeit aller Räume.

So verwendest du diesen Rechner

  1. Alle Eingabewerte auf denselben Betrachtungszeitraum beziehen.
  2. Nur tatsächlich verfügbare Kapazitäten und realistische Durchschnittszeiten eintragen.
  3. Auf „Berechnen“ klicken und Hauptwert sowie Nebenkennzahlen prüfen.
  4. Mindestens ein zweites Szenario für Spitzenlast oder geringere Kapazität rechnen.

Formel

Raumauslastung = belegte Raumstunden ÷ (aktive Räume × Beobachtungsstunden) × 100.

Alle Größen werden vor der Anzeige mit den eingegebenen Einheiten berechnet; Prozentwerte werden intern als Anteile verwendet.

Was das Ergebnis bedeutet

Der Prozentsatz beschreibt die tatsächliche Nutzung der verfügbaren Raumzeit. Eine hohe Auslastung kann effizient wirken, reduziert aber die Reserve für schwankende Notfallnachfrage.

Räume, die wegen Reinigung, Technik oder Personalmangel nicht nutzbar waren, sollten nicht als verfügbare Räume gezählt werden.

Beispielrechnung

24 Räume über 24 Stunden bieten 576 Raumstunden. Bei 470 belegten Stunden beträgt die Auslastung rund 81,6 %; 106 Raumstunden bleiben frei.

Tipps für bessere Ergebnisse

  • Nur aktive Räume zählen.
  • Auslastung nach Tageszeit segmentieren.
  • Boarding-Zeiten separat ausweisen.
  • Reinigung und Sperrzeiten konsistent behandeln.
  • Raumauslastung mit Personalengpässen vergleichen.

Häufig gestellte Fragen

Welche Daten brauche ich für den Raumauslastungsrechner für die Notaufnahme?

Trage die im Rechner genannten Kapazitäts-, Zeit- und Mengendaten für denselben Betrachtungszeitraum ein. Verwende möglichst aktuelle interne Betriebsdaten.

Wie zuverlässig ist das Ergebnis für die reale Krankenhausplanung?

Das Ergebnis ist eine rechnerische Näherung. Triage, Qualifikationsmix, Fachbereichsgrenzen, Ausfälle und unregelmäßige Nachfrage können zu Abweichungen führen.

Soll ich gesperrte oder nicht besetzbare Räume mitzählen?

Nein. In die verfügbare Kapazität gehören nur Räume, die im betrachteten Zeitraum tatsächlich nutzbar waren. Technisch oder personell gesperrte Räume sollten ausgeschlossen werden.

Warum kann das reale Ergebnis trotz gleicher Eingaben abweichen?

Reale Abläufe sind nicht gleichmäßig. Gleichzeitig eintreffende Fälle, Prioritäten, Reinigung, Übergaben, Personalengpässe oder besonders komplexe Behandlungen verändern den tatsächlichen Durchsatz.

Eignet sich der Rechner für individuelle medizinische Entscheidungen?

Nein. Der Rechner unterstützt ausschließlich operative Kapazitäts- und Ressourcenplanung und ersetzt keine klinische Beurteilung oder individuelle medizinische Entscheidung.

Planungskennzahlen

KennzahlPlanungsnutzen
HauptwertZentrale Ergebnisgröße des Rechners
NebenkennzahlenKapazität, Auslastung oder Durchsatz zur Einordnung
SzenariovergleichAuswirkung veränderter Eingaben auf den Betrieb

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