#2438 · Rechner für Gesundheit & Fitness

No-Show-Auswirkungsrechner für die Notaufnahme

Quantifiziere den Einfluss nicht wahrgenommener geplanter Notaufnahme-Termine oder Fast-Track-Slots. Der Rechner schätzt ausgefallene Termine, ungenutzte Slot-Stunden und den Anteil dieser Zeit an der verfügbaren Terminraumkapazität. Er eignet sich vor allem für planbare Teilbereiche einer Notaufnahme, nicht für ungeplante Akutfälle.

Rechner

Betriebsdaten
Slots
Planbare Termine im betrachteten Zeitraum.
%
Anteil nicht wahrgenommener Termine.
Min.
Reservierte Zeit je Termin.
Räume
Für planbare Slots verfügbare Räume.
Std.
Betriebszeit der Terminräume im Zeitraum.

So verwendest du diesen Rechner

  1. Alle Eingabewerte auf denselben Betrachtungszeitraum beziehen.
  2. Nur tatsächlich verfügbare Kapazitäten und realistische Durchschnittszeiten eintragen.
  3. Auf „Berechnen“ klicken und Hauptwert sowie Nebenkennzahlen prüfen.
  4. Mindestens ein zweites Szenario für Spitzenlast oder geringere Kapazität rechnen.

Formel

Ungenutzte Slotzeit = gebuchte Slots × No-Show-Quote × Slotdauer ÷ 60.

Alle Größen werden vor der Anzeige mit den eingegebenen Einheiten berechnet; Prozentwerte werden intern als Anteile verwendet.

Was das Ergebnis bedeutet

Das Ergebnis zeigt die rechnerisch reservierte Zeit, die wegen Nichterscheinens frei bleibt. Es betrifft nur planbare Terminbereiche.

Für klassische ungeplante Notfallversorgung ist eine No-Show-Kennzahl nicht sinnvoll. Nutze den Rechner nur für tatsächlich terminierte oder reservierte Behandlungsslots.

Beispielrechnung

60 gebuchte Slots bei 8 % No-Show ergeben 4,8 Ausfälle. Bei 45 Minuten pro Slot sind das 3,6 ungenutzte Stunden.

Tipps für bessere Ergebnisse

  • Nur planbare Teilbereiche einbeziehen.
  • Kurzfristig freigewordene Slots nachbesetzen.
  • No-Shows nach Wochentag auswerten.
  • Stornierungen separat erfassen.
  • Slotdauer nach Falltyp differenzieren.

Häufig gestellte Fragen

Welche Daten brauche ich für den No-Show-Auswirkungsrechner für die Notaufnahme?

Trage die im Rechner genannten Kapazitäts-, Zeit- und Mengendaten für denselben Betrachtungszeitraum ein. Verwende möglichst aktuelle interne Betriebsdaten.

Wie zuverlässig ist das Ergebnis für die reale Krankenhausplanung?

Das Ergebnis ist eine rechnerische Näherung. Triage, Qualifikationsmix, Fachbereichsgrenzen, Ausfälle und unregelmäßige Nachfrage können zu Abweichungen führen.

Ist jede nicht wahrgenommene Buchung vollständig verlorene Kapazität?

Nicht unbedingt. Wenn die frei gewordene Zeit kurzfristig mit anderen Fällen belegt wird, ist der reale Verlust kleiner als die rechnerisch zunächst ungenutzte Kapazität.

Warum kann das reale Ergebnis trotz gleicher Eingaben abweichen?

Reale Abläufe sind nicht gleichmäßig. Gleichzeitig eintreffende Fälle, Prioritäten, Reinigung, Übergaben, Personalengpässe oder besonders komplexe Behandlungen verändern den tatsächlichen Durchsatz.

Eignet sich der Rechner für individuelle medizinische Entscheidungen?

Nein. Der Rechner unterstützt ausschließlich operative Kapazitäts- und Ressourcenplanung und ersetzt keine klinische Beurteilung oder individuelle medizinische Entscheidung.

Planungskennzahlen

KennzahlPlanungsnutzen
HauptwertZentrale Ergebnisgröße des Rechners
NebenkennzahlenKapazität, Auslastung oder Durchsatz zur Einordnung
SzenariovergleichAuswirkung veränderter Eingaben auf den Betrieb

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