#2471 · Rechner für Gesundheit & Fitness

Personalbedarfsrechner für Physiotherapiepraxen

Schätze, wie viele therapeutische Vollzeitäquivalente eine Physiotherapiepraxis für ihr geplantes Terminvolumen benötigt. Der Rechner verbindet Terminanzahl, durchschnittliche Behandlungsdauer, Ausfallquote, produktive Wochenstunden und die gewünschte Auslastung. So lässt sich erkennen, ob die vorhandene Personalstärke realistisch zum erwarteten Behandlungsaufwand passt und wie groß die rechnerische Reserve oder Unterdeckung ausfällt.

Rechner

Eingaben
Termine
Alle gebuchten Behandlungstermine.
Min.
Durchschnittliche direkte Behandlungszeit.
%
Anteil der Termine, die nicht stattfinden.
Std.
Direkt für Behandlungen verfügbare Zeit.
%
Sicherheitsmarge für Schwankungen und Dokumentation.

So verwendest du diesen Rechner

  1. Geplante Wochenanzahl aller Termine eintragen.
  2. Durchschnittliche Behandlungsdauer und realistische Ausfallquote angeben.
  3. Produktive Behandlungsstunden pro Therapeut und gewünschte Zielauslastung erfassen.
  4. Berechnen und den Personalbedarf mit der vorhandenen Besetzung vergleichen.

Formel

Behandlungsstunden = Termine × (1 − Ausfallquote) × Dauer ÷ 60
Kapazität je VZÄ = produktive Stunden × Zielauslastung
Personalbedarf = Behandlungsstunden ÷ Kapazität je VZÄ

Was das Ergebnis bedeutet

Das Ergebnis zeigt den rechnerischen Personalbedarf als Vollzeitäquivalent (VZÄ). Für Dienstpläne sollte auf tatsächlich verfügbare Köpfe, Teilzeitquoten, Urlaub, Krankheit und Qualifikationsmix zusätzlich Rücksicht genommen werden.

Planungswert, keine verbindliche Personalbemessung. Regionale Vorgaben und individuelle Versorgungsmodelle können abweichen.

Beispielrechnung

Bei 220 Terminen, 45 Minuten je Behandlung und 8 % Ausfällen entstehen 151,8 Behandlungsstunden. Ein Therapeut mit 28 produktiven Wochenstunden und 85 % Zielauslastung trägt 23,8 Stunden. Daraus ergeben sich rund 6,38 VZÄ.

Tipps für bessere Ergebnisse

  • Ausfallquote aus den letzten 8–12 Wochen statt aus Einzelwochen verwenden.
  • Dokumentation und interne Besprechungen nicht als direkte Behandlungszeit zählen.
  • Bei stark schwankender Nachfrage eine Kapazitätsreserve einplanen.
  • Teilzeitkräfte über ihre tatsächlichen produktiven Stunden abbilden.

Häufig gestellte Fragen

Wie wirkt sich eine höhere Ausfallquote auf den Personalbedarf aus?

Wenn ausgefallene Termine tatsächlich nicht nachbesetzt werden, sinkt der rechnerische direkte Behandlungsaufwand. Für die Personalplanung sollten dennoch kurzfristige Ausfälle und unproduktive Lücken berücksichtigt werden.

Was bedeutet VZÄ in diesem Rechner?

VZÄ steht für Vollzeitäquivalent. Ein Wert von 1,5 kann beispielsweise durch eine Vollzeitkraft und eine halbe Stelle abgedeckt werden.

Soll ich Dokumentationszeit in die Behandlungsdauer einrechnen?

Nur wenn diese Zeit pro Termin regelmäßig anfällt und die produktiven Stunden nicht bereits entsprechend reduziert wurden. Doppelzählungen sollten vermieden werden.

Warum wird eine Zielauslastung verwendet?

Sie schafft eine Reserve innerhalb der produktiven Zeit für Schwankungen, kurzfristige Verzögerungen und unvermeidbare Leerlaufzeiten.

Kann ich den Rechner für Teilzeitkräfte nutzen?

Ja. Verwende die tatsächlich produktiven Wochenstunden je vergleichbarem Vollzeitäquivalent oder rechne Teilzeitanteile anschließend in Köpfe um.

Planungsgrößen

KennzahlBedeutung
BehandlungsstundenTatsächlicher direkter Wochenaufwand nach Ausfällen.
Kapazität je VZÄNutzbare Behandlungszeit einer rechnerischen Vollzeitstelle.
PersonalbedarfBenötigte Vollzeitäquivalente für das eingegebene Volumen.

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