#689 · Rechner für KI & Technologie

LLM-Batchverarbeitung-Durchsatz-Rechner

Ermittle, wie viele LLM-Aufgaben eine vorhandene GPU-Flotte in einem asynchronen Batchfenster verarbeiten kann. Der Rechner bestimmt zunächst den nachhaltigen Token-Durchsatz und übersetzt ihn über die durchschnittlichen Tokens je Aufgabe in Aufgaben pro Sekunde und Stunde. Anschließend wird die gesamte Aufgabenmenge für das gewünschte Zeitfenster berechnet.

Rechner

GPU-Kapazität und Batchfenster
GPUs
Tokens/s
%
Tokens
h

So verwendest du diesen Rechner

  1. Trage die verfügbare GPU-Anzahl ein.
  2. Setze den effektiven Token-Durchsatz je GPU und die nachhaltige Auslastung.
  3. Schätze die durchschnittlichen Tokens je Aufgabe.
  4. Gib die Länge des Batchfensters an.
  5. Vergleiche Aufgabenrate und Fensterkapazität mit deinem Datenvolumen.

Formel

Nutzbare Tokens/s = GPUs × Tokens/s je GPU × Auslastung
Aufgaben/s = Nutzbare Tokens/s ÷ Tokens/Aufgabe
Fensterkapazität = Aufgaben/s × Zeitfenster in Sekunden

Was das Ergebnis bedeutet

Das Hauptresultat zeigt die Aufgabenrate pro Sekunde. Die Fensterkapazität ist besonders nützlich, um zu prüfen, wie viele Datensätze in einem Nacht- oder Wartungsfenster verarbeitet werden können.

Die Rechnung setzt eine gleichmäßige Batchauslastung voraus. Providerlimits, Daten-I/O, Straggler und wechselnde Promptlängen reduzieren unter Umständen die nutzbare Kapazität.

Beispielrechnung

Acht GPUs mit je 18.000 Tokens/s liefern bei 80 % Auslastung 115.200 Tokens/s. Bei 800 Tokens je Aufgabe sind das 144 Aufgaben/s oder 518.400 Aufgaben/h. In sechs Stunden können theoretisch 3.110.400 Aufgaben verarbeitet werden.

Tipps für bessere Ergebnisse

  • Nutze konservative Produktionsdurchsätze statt Labor-Maxima.
  • Segmentiere sehr lange Aufgaben in eigene Batches.
  • Plane Puffer für Upload, Queueing und Ergebnisexport.
  • Beobachte die tatsächliche GPU-Auslastung über den gesamten Batch.
  • Vergleiche errechnete Fensterkapazität mit P95- statt nur Durchschnitts-Tokenlängen, wenn Variabilität hoch ist.

Häufig gestellte Fragen

Wie viele LLM-Aufgaben passen in ein sechsstündiges Batchfenster?

Der Rechner multipliziert den nachhaltigen Aufgabendurchsatz mit sechs Stunden und zeigt die theoretische Aufgabenmenge im Fenster.

Wie beeinflusst die durchschnittliche Tokenlänge die Batchkapazität?

Bei gleichem Token-Durchsatz sinkt die Zahl der Aufgaben proportional, wenn jede Aufgabe mehr Tokens benötigt.

Warum verwende ich eine nachhaltige GPU-Auslastung statt 100 Prozent?

Damit bleibt Spielraum für Schwankungen, Scheduling und nicht ideale Skalierung. Der passende Wert sollte aus Produktionsmessungen stammen.

Kann ich mit mehr GPUs die Batchkapazität linear erhöhen?

In der idealisierten Formel ja. In realen Systemen können I/O, Scheduler, Netzwerk oder Modellparallelität die Skalierung begrenzen.

Ist die berechnete Fensterkapazität garantiert erreichbar?

Nein. Sie ist eine Kapazitätsschätzung unter gleichmäßiger Last und sollte mit realen Batchtests validiert werden.

Planungsübersicht

DimensionVerwendung
Primärer WertKapazitäts- oder Kostenentscheidung
SekundärwertePlausibilitätsprüfung und Skalierung
AnnahmenMit Produktionsmesswerten regelmäßig aktualisieren

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