#687 · Rechner für KI & Technologie

LLM-Batchverarbeitung-Latenzkapazitäts-Rechner

Prüfe, ob ein geplanter LLM-Batch innerhalb eines vorgegebenen Zeitfensters fertig werden kann. Der Rechner verteilt das Tokenvolumen auf parallele Worker, addiert festen Start- oder Abschluss-Overhead und vergleicht die geschätzte Dauer mit einem SLA-Zeitfenster. Zusätzlich wird die maximale Aufgabenmenge berechnet, die unter denselben Annahmen in das Fenster passt.

Rechner

Batchlast, Worker und Zeitfenster
Aufgaben
Tokens
Worker
Tokens/s
min
min

So verwendest du diesen Rechner

  1. Gib Aufgaben und durchschnittliche Tokens pro Aufgabe an.
  2. Trage die Zahl paralleler Worker und deren effektiven Durchsatz ein.
  3. Ergänze festen Overhead für Start, Upload, Download oder Abschluss.
  4. Setze das gewünschte Fertigstellungsfenster.
  5. Prüfe Dauer, Puffer und maximale Aufgabenmenge.

Formel

Verarbeitungszeit = (Aufgaben × Tokens/Aufgabe) ÷ (Worker × Tokens/s je Worker)
Gesamtdauer = Verarbeitungszeit + fixer Overhead
Max. Aufgaben = verfügbare Nettozeit × Worker × Tokens/s ÷ Tokens/Aufgabe

Was das Ergebnis bedeutet

Das Hauptresultat ist die geschätzte End-to-End-Batchdauer. Der SLA-Puffer zeigt, ob das Zeitfenster rechnerisch eingehalten wird; die maximale Aufgabenmenge quantifiziert den Spielraum.

Die Berechnung setzt gleichmäßige Arbeitsteilung voraus. Datenbereitstellung, Queueing, stragglende Worker und Rate-Limits können die reale Laufzeit verlängern.

Beispielrechnung

100.000 Aufgaben mit je 900 Tokens ergeben 90 Mio. Tokens. Acht Worker zu je 5.000 Tokens/s verarbeiten sie in 37,5 Minuten; mit 10 Minuten Overhead beträgt die Gesamtdauer 47,5 Minuten. Bei einem 240-Minuten-Fenster bleiben 192,5 Minuten Puffer.

Tipps für bessere Ergebnisse

  • Nutze den langsameren Produktionsdurchsatz statt Best-Case-Benchmarks.
  • Schätze festen Overhead aus echten Pipeline-Läufen.
  • Plane Puffer für ungleich verteilte Aufgaben und Retries.
  • Teste große Batches auf Queue- und Provider-Limits.
  • Segmentiere besonders lange Aufgaben, damit einzelne Straggler den Abschluss nicht dominieren.

Häufig gestellte Fragen

Wie berechne ich, ob ein LLM-Batch innerhalb von vier Stunden fertig wird?

Gib das vierstündige Zeitfenster als 240 Minuten ein und vergleiche die berechnete Gesamtdauer sowie den SLA-Puffer.

Warum enthält die Batch-Latenz einen festen Overhead?

Upload, Jobinitialisierung, Queueing-nahe Startzeiten oder Ergebniszusammenführung verursachen oft Zeit, die nicht direkt mit dem Token-Durchsatz skaliert.

Wie beeinflussen mehr parallele Worker die Batchdauer?

Unter idealer Skalierung sinkt die reine Verarbeitungszeit ungefähr umgekehrt proportional zur Workerzahl. In der Praxis können Limits und Koordinationskosten die Skalierung begrenzen.

Wie berechnet der Rechner die maximale Aufgabenmenge im SLA-Fenster?

Er zieht den festen Overhead vom Zeitfenster ab und multipliziert die verbleibende Zeit mit dem gesamten Worker-Durchsatz; anschließend wird durch Tokens je Aufgabe geteilt.

Was passiert, wenn der fixe Overhead länger als das SLA-Zeitfenster ist?

Dann bleibt keine Netto-Verarbeitungszeit. Der Rechner zeigt einen negativen Puffer und eine maximale Aufgabenmenge von null.

Planungsübersicht

DimensionVerwendung
Primärer WertKapazitäts- oder Kostenentscheidung
SekundärwertePlausibilitätsprüfung und Skalierung
AnnahmenMit Produktionsmesswerten regelmäßig aktualisieren

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