#779 · Rechner für Unternehmen

Freelance-Auftragsbestand-Rechner

Behandle deinen offenen Arbeitsvorrat wie einen Auftragsbestand: Wie viele Stunden stecken noch in laufenden Projekten, wie viele Wochen brauchst du zur Abarbeitung und passt der monatliche Auftragseingang zu deiner Lieferkapazität? Der Rechner verbindet offene Projekte, Restaufwand, verfügbare Arbeitszeit, geplante Projekt-Auslastung und neuen monatlichen Aufwand zu einer praktischen Backlog- und Kapazitätssicht.

Rechner

Backlog & Kapazität
Projekte
Aktuell noch nicht vollständig abgeschlossene Aufträge.
Std.
Noch zu liefernder Aufwand pro offenem Projekt.
Std.
Gesamte verfügbare Arbeitszeit.
%
Anteil der Arbeitszeit, der tatsächlich für Kundenprojekte verfügbar ist.
Std.
Geschätzte neue Lieferstunden, die monatlich in den Backlog kommen.

So verwendest du diesen Rechner

  1. Zähle deine offenen Projekte und schätze den durchschnittlichen Restaufwand pro Projekt.
  2. Gib deine verfügbaren Wochenstunden und den realistischen Anteil für Kundenlieferung ein.
  3. Schätze den neuen monatlichen Projektaufwand in Stunden.
  4. Prüfe Backlog-Wochen und monatliche Kapazitätsreserve, bevor du weitere Aufträge annimmst.

Formel

Backlog-Stunden = offene Projekte × Reststunden. Effektive Wochenkapazität = Arbeitsstunden × Lieferanteil. Backlog-Wochen = Backlog-Stunden ÷ Wochenkapazität. Monatskapazität ≈ Wochenkapazität × 52 ÷ 12.

Was das Ergebnis bedeutet

Der Hauptwert zeigt, wie viele Wochen du für den aktuellen Auftragsbestand benötigst, wenn keine neuen Aufgaben hinzukommen. Die Kapazitätsreserve vergleicht den erwarteten neuen Monatsaufwand mit deiner durchschnittlichen monatlichen Lieferkapazität.

Der Rechner nutzt Durchschnittswerte. Deadlines, Projektabhängigkeiten, parallele Termine, Urlaub und unterschiedliche Prioritäten können die tatsächliche Abarbeitungsdauer verändern.

Beispielrechnung

6 offene Projekte mit durchschnittlich 18 Reststunden ergeben 108 Stunden Backlog. Bei 40 Wochenstunden und 65 % Lieferanteil stehen 26 Projektstunden pro Woche zur Verfügung. Der aktuelle Bestand entspricht damit rund 4,15 Wochen. Die durchschnittliche Monatskapazität liegt bei etwa 112,7 Stunden.

Tipps für bessere Ergebnisse

  • Schätze Reststunden pro Projekt regelmäßig neu statt nur beim Projektstart.
  • Ziehe Urlaub und planbare Ausfallzeiten bei den verfügbaren Stunden ab.
  • Halte Puffer für ungeplante Revisionen und Kundenfeedback frei.
  • Nutze die Kapazitätslücke als Frühwarnsignal vor der Annahme zusätzlicher Aufträge.

Häufig gestellte Fragen

Wie berechne ich meinen Freelance-Auftragsbestand in Wochen?

Multipliziere offene Projekte mit den durchschnittlichen Reststunden und teile diesen Aufwand durch deine effektive wöchentliche Lieferkapazität.

Was bedeutet Lieferauslastung im Freelance-Auftragsbestand?

Sie beschreibt den Anteil deiner verfügbaren Arbeitszeit, der tatsächlich für Kundenprojekte genutzt werden kann. Verwaltung, Akquise und Weiterbildung reduzieren diesen Anteil.

Wie erkenne ich, ob mein monatlicher Auftragseingang zu hoch ist?

Vergleiche den geschätzten neuen monatlichen Projektaufwand mit deiner monatlichen Lieferkapazität. Ist der neue Aufwand größer, wächst der Backlog im Modell weiter.

Warum wird die Monatskapazität mit 52 geteilt durch 12 berechnet?

Damit wird die Wochenkapazität auf einen durchschnittlichen Kalendermonat umgerechnet. Ein Monat wird dabei nicht pauschal als genau vier Wochen behandelt.

Kann ich den Rechner für einzelne große Freelance-Projekte nutzen?

Ja. Setze die Zahl offener Projekte zum Beispiel auf eins und trage den geschätzten Restaufwand dieses Projekts ein. Die Kapazitätslogik bleibt gleich.

Kennzahlen im Überblick

KennzahlBedeutung
HauptwertZentrale Kennzahl für die aktuelle Eingabekombination.
Offener AufwandErste ergänzende Kennzahl zur Einordnung des Ergebnisses.
Lieferkapazität pro MonatZweite ergänzende Kennzahl für Planung oder Vergleich.
Monatliche KapazitätsreserveDritte ergänzende Kennzahl für eine fundiertere Entscheidung.

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